Traurig aber vernünftig: Absage unserer Wanderfahrt

Unser Ruderkamerad Michael, den es nach Weimar verschlagen hat, schrieb uns Wanderruderern zu Beginn des Jahres über sein ereignis- und tatenreiches Jahr. Seine Grußbotschaft endete mit diesen Zeilen:

„Doch bei all dem Trubel habe ich bislang eines noch nicht wiedergefunden: Ein sonnig wohlgelauntes Team, das es versteht, sich mit einigen rhythmisch abgestimmten Schlägen aus den beengten, oft chaotischen Städten, weg in die Weite der Landschaft zu zaubern… und leicht über das Wasser zu gleiten. So blicke ich denn oft hier auf die schmale, gurgelnde Ilm – und grüße Euch mit großer Vorfreude auf geschichtsvolle Abende und Schwielen an den Händen“.

Kaum besser auszudrücken, und schon fast poetisch beschrieben – da gibt es bekanntlich in Weimar herausragende Vorbilder - was unserem Team fehlen wird, denn die für Mai geplante Wanderfahrt müssen wir leider absagen.

So traurig uns das stimmt, so sicher sind wir aber auch, dass dies in der aktuellen Situation richtig und vernünftig ist. Es ist eben nicht möglich, an Bord unserer Barke „Mausi“ Mindestabstände einzuhalten und unser Gruppenerlebnis wäre mit Distanz und Schutzmasken nun sicher auch ein anderes geworden.

Verhalten wir uns nun verantwortungsvoll und vorbildlich im Sinne unser aller Gesundheit, damit 2021 wieder nach Michaels wunderbarer Beschreibung unsere Wanderfahrt auf dem Obermain stattfinden kann.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!