Sensationsmeldung von der Deutschen Sprintmeisterschaft

Mit 15 Junioren/innen fuhr die Wiking auf die Deutschen Sprintmeisterschaften nach Werder an die Havel. Es war sicher den sehr begrenzten Startmöglichkeiten in dieser Saison zuzuschreiben, dass diese Meisterschaft für Vereinsmannschaften gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung der Meldungen zu verzeichnen hatte.

Dem ortsansässigen Ruderclub war es mit einem umfänglichen Hygienekonzept gelungen, die Regatta ausrichten zu dürfen, allerdings ohne Zuschauer und nur mit Abstand und Maske auf dem Bootsplatz. Auch mussten wir - als Sportler/innen aus einem Risikogebiet - noch am Vortrag der Anreise einen Corona-Test am Frankfurter Flughafen organisieren, um vor Ort beherbergt zu werden. Da kam schon mal Hektik auf.

Vor Ort erwartete uns dann gutes Wetter und eine perfekte Organisation. Praktisch mit dem ZIeleinlauf wurden die Ergebnisse mitgeteilt und zeitnah die Einteilung der Hoffnungsläüfe, der Halbfinals und der Finale bekanntgegeben. Ganz sicher hat die freundliche und ruhige Art des Veranstalterteams zu einem gelungenen Gesamtbild beigetragen!

Unser Juniorinnen Doppelvierer mit Steuermann David Untermann, ist in der Besetzung Francesca Hartmann (Bug), Ann-Sophie Klein, Aleksandra Choroszucha und Roslyn Walshe (Schlag), vom Vorlauf bis zum Finale, jeweils in der jeweils schnellsten Zeit, ungeschlagen geblieben und hat sich die Sprintmeisterschaft 2020 vor weiteren 14 Startern über die Distanz von 450m geholt. Natürlich war unser Vierer in der Alterklasse U17 gut vorbereitet nach Werder gereist, doch dass es letzlich zum Sieg und dem Meistertitel gereicht hat, dies war sicher eine Sensation und insbesondere einer neuen Mentalität im Team zu verdanken.

Unser strahlender Trainer - Demir Türsan - mit seinen Schützlingen (von links) Alexsandra Choroszucha / Francesca Hartmann / Steuermann David Untermann / Ann-Sophie Klein / Roslyn Walshe

Der Achter der 15/16-Jährigen Junioren, in der Besetzung mit Leonhard Galczinsky/ Linus Klein / Paul Krieglsteiner / Linus Ludwig / Ben Majer / Jonas Pirker / Taosif Talukder / Aleaxander Zessel und Stm. David Untermann, hatte im vollen Feld mit 5 anderen Achtern zu kämpfen. In einem sehr guten Rennen mussten sie sich dann aber doch nur ganz knapp mit Platz 6 zufrieden geben. Das Boot der Frankfurter RG Germania war sehr stark und gewann das Rennen deutlich. Trainer und Team waren mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil man mit Abstand die jüngste Mannschaft am Start war und es mit körperlich deutlich überlegenen Booten aus großen Ruderzentren zu tun hatte. 2021 will man wieder angreifen!

Unser Junior-A Doppelzweier mit Lenny und Leo, zeigte sich sehr kämpferisch und mit sehr guter Technik und Wasserarbeit in den Rennen. Ging der Vorlauf noch knapp verloren, zeigte man mit einem deutlichen Sieg im Hoffnungslauf, dass man unbedingt ins Finale will. Das zuvor anstehende Halbfinale ging nach anfänglicher Führung, leider mit 6 Hundertstel Sekunden auf den dritten Rang und damit ins kleine Finale, wo sich die beiden tapferen Wikinger den 3 Platz und damit Platz 9 von 27 Booten holten.Eine sehr starke Leistung wenn man bedenkt, dass hier auch reine Sprintspezialisten an den Start gegangen sind.

Da der Trainer vorher eigentlich zuerst der Achter-Mannschaft das Versprechen gab, sich im Falle des Sieges eine Glatze zu rasieren und dies dann aber auch auf den Doppelvierer erweiterte, ist dieser seither "oben ohne" am Bootshaus anzutreffen. In der Bootshalle gab es beim ersten Abnehmen der vorsorglich aufgesetzten Mütze dafür einen Sonderapplaus.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesen Erfolgen und danken den mitfahrenden Eltern für ihre Unterstützung.