Rudern, Fußball, Kanu, Motorboot, Elfer, Drachenboot und unser
eigenes Sport- und Gesundheitszentrum

Wir über uns

Sportgemeinschaft Wiking 1903 e.V.

Liebe Besucher der Homepage,

herzlich willkommen auf der Internetseite der Sportgemeinschaft Wiking 1903 e.V.

Lernen Sie unser vielfältiges Vereinsangebot kennen.

07.11.2020 Corona Update - Wir über uns

Werte Mitglieder,

steigende Zahlen bei den Infektionen mit dem Corona-Virus, und damit einhergehende Anforderungen an unser nicht grenzenlos belastbares Gesundheitssystem, haben wieder zu Einschränkungen im täglichen Leben geführt. Entsprechende Vorgaben der Bundesregierung, Beschlüsse, Verordnungen und Auslegungshinweise des Landes Hessen, sowie Maßnahmen der Stadt Offenbach haben auch Auswirkungen auf den gesamten Sport.

So gelten - zunächst bis Ende November - folgende Regelungen.

1. Fußball

Die städtischen Sportanlagen - Turnhallen und Sportplätze - sind vollständig gesperrt. Deshalb entfällt jegliches gemeinsame Training. Der Hessische Fußball Verband hat schon bis zum Jahresende alle Spiele abgesetzt. Die Trainer und Übungsleiter werden zu ihren Aktiven natürlich Kontakt halten und zur individuellen Aufrechterhaltung der Fitness anregen.

2. Sport- und Gesundheitszentrum

Unser Angebot im SPOGEZ fällt unter den Oberbegriff des "Fitnesscenters". Diese müssen gemäß Verordnung bis Ende November geschlossen bleiben. Unseren Mitgliedern reduzieren wir deshalb den abzubuchenden Betrag auf den reinen Vereinsbeitrag von € 10,--.

3. Rudern und Kanu

Das geplante Training in schulischen Turnhallen kann nicht stattfinden.

Anders aber als im ersten Lock-down ist die "Entnahme des Sportgerätes aus Sportanlagen" (hier: aus unseren Bootshallen) gestattet, um "im öffentlichen Raum" (hier: auf dem Main) Individualsport zu betreiben. Rudern und Paddeln ist daher für ein oder zwei Personen gleichzeitig, ggf. auch mehr bei gemeinsamem Hausstand, möglich. Das gilt auch für private Bootseigner.

In Zweiergruppen kann jetzt auch wieder der Kraftraum / Ergometerraum genutzt werden.

Um eine "Überbuchung" der Sportanlage zu vermeiden, ist die Nutzung für unsere Trainingsgruppe ab sofort nur nach einem mit dem Trainer - Herrn Türsan - abgestimmten Plan möglich. Er verantwortet auch die Einhaltung aller Regeln vor Ort. Mehr "Hometraining" wird wieder unumgänglich sein , was bedeutet, dass z.B.einige Ergometer wieder nach Hause geliefert werden.

Die Mitglieder der Breitensportgruppen bitten wir im Bedarfsfalle sich persönlich mit Herrn Türsan in Verbindung zu setzen, falls Wassersport geplant wird.

Grundsätzlich bleiben natürlich alle wichtigen bisherigen Regelungen bestehen:

Wir bitten dringend um Einhaltung der gängigen Hygieneregeln: AHA +L

Die Versammlungsräume, Sauna, Umkleiden und Duschen im Bootshaus sind geschlossen.

Maskenpflicht im Bootshaus selbst!

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung, Ihr Verständnis, und nicht zuletzt für IhreTreue zu unserem Verein.

17.10.2020 Neue Regeln ob Corona - Wir über uns

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Zahlen in Offenbach haben im Sportbereich zur Folge:

  1. Maskenpflicht auf allen Wegen innerhalb des Bootshauses.
  2. Beim Sport selbst kann die Maske weiterhin abgenommen werden!
  3. Umkleiden / Duschen und die Sauna müssen zumindest bis Ende Oktober wieder geschlossen bleiben!
  4. Für all unsere Fußballteams fallen bis Ende Oktober die Punktspiele aus.
  5. Achtet bitte stets konsequent auf Abstand!

Vielen Dank für Euer verantwortungsvolles Handeln

12.10.2020 Sensationsmeldung von der Deutschen Sprintmeisterschaft - Wir über uns

Mit 15 Junioren/innen fuhr die Wiking auf die Deutschen Sprintmeisterschaften nach Werder an die Havel. Es war sicher den sehr begrenzten Startmöglichkeiten in dieser Saison zuzuschreiben, dass diese Meisterschaft für Vereinsmannschaften gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung der Meldungen zu verzeichnen hatte.

Dem ortsansässigen Ruderclub war es mit einem umfänglichen Hygienekonzept gelungen, die Regatta ausrichten zu dürfen, allerdings ohne Zuschauer und nur mit Abstand und Maske auf dem Bootsplatz. Auch mussten wir - als Sportler/innen aus einem Risikogebiet - noch am Vortrag der Anreise einen Corona-Test am Frankfurter Flughafen organisieren, um vor Ort beherbergt zu werden. Da kam schon mal Hektik auf.

Vor Ort erwartete uns dann gutes Wetter und eine perfekte Organisation. Praktisch mit dem ZIeleinlauf wurden die Ergebnisse mitgeteilt und zeitnah die Einteilung der Hoffnungsläüfe, der Halbfinals und der Finale bekanntgegeben. Ganz sicher hat die freundliche und ruhige Art des Veranstalterteams zu einem gelungenen Gesamtbild beigetragen!

Unser Juniorinnen Doppelvierer mit Steuermann David Untermann, ist in der Besetzung Francesca Hartmann (Bug), Ann-Sophie Klein, Aleksandra Choroszucha und Roslyn Walshe (Schlag), vom Vorlauf bis zum Finale, jeweils in der jeweils schnellsten Zeit, ungeschlagen geblieben und hat sich die Sprintmeisterschaft 2020 vor weiteren 14 Startern über die Distanz von 450m geholt. Natürlich war unser Vierer in der Alterklasse U17 gut vorbereitet nach Werder gereist, doch dass es letzlich zum Sieg und dem Meistertitel gereicht hat, dies war sicher eine Sensation und insbesondere einer neuen Mentalität im Team zu verdanken.

Unser strahlender Trainer - Demir Türsan - mit seinen Schützlingen (von links) Alexsandra Choroszucha / Francesca Hartmann / Steuermann David Untermann / Ann-Sophie Klein / Roslyn Walshe

Der Achter der 15/16-Jährigen Junioren, in der Besetzung mit Leonhard Galczinsky/ Linus Klein / Paul Krieglsteiner / Linus Ludwig / Ben Majer / Jonas Pirker / Taosif Talukder / Aleaxander Zessel und Stm. David Untermann, hatte im vollen Feld mit 5 anderen Achtern zu kämpfen. In einem sehr guten Rennen mussten sie sich dann aber doch nur ganz knapp mit Platz 6 zufrieden geben. Das Boot der Frankfurter RG Germania war sehr stark und gewann das Rennen deutlich. Trainer und Team waren mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil man mit Abstand die jüngste Mannschaft am Start war und es mit körperlich deutlich überlegenen Booten aus großen Ruderzentren zu tun hatte. 2021 will man wieder angreifen!

Unser Junior-A Doppelzweier mit Lenny und Leo, zeigte sich sehr kämpferisch und mit sehr guter Technik und Wasserarbeit in den Rennen. Ging der Vorlauf noch knapp verloren, zeigte man mit einem deutlichen Sieg im Hoffnungslauf, dass man unbedingt ins Finale will. Das zuvor anstehende Halbfinale ging nach anfänglicher Führung, leider mit 6 Hundertstel Sekunden auf den dritten Rang und damit ins kleine Finale, wo sich die beiden tapferen Wikinger den 3 Platz und damit Platz 9 von 27 Booten holten.Eine sehr starke Leistung wenn man bedenkt, dass hier auch reine Sprintspezialisten an den Start gegangen sind.

Da der Trainer vorher eigentlich zuerst der Achter-Mannschaft das Versprechen gab, sich im Falle des Sieges eine Glatze zu rasieren und dies dann aber auch auf den Doppelvierer erweiterte, ist dieser seither "oben ohne" am Bootshaus anzutreffen. In der Bootshalle gab es beim ersten Abnehmen der vorsorglich aufgesetzten Mütze dafür einen Sonderapplaus.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesen Erfolgen und danken den mitfahrenden Eltern für ihre Unterstützung.

21.09.2020 Regattateilnahme in Villach als Dank für die Trainingsgruppe - Wir über uns

Vom 12. bis 13. September 2020 fand auf dem Ossiacher See in Österreich die 59. Internationale Villacher Regatta statt. Für unsere Ruderinnen und Ruderer war dies in der aktuellen Situation, mit dem Ausfall sämtlicher Regatten in Deutschland, bislang die einzige Startmöglichkeit überhaupt. Die Vorfreude des 25 Aktive umfassenden Großaufgebotes, samt Trainer und begleitenden Eltern, war deshalb entsprechend groß und die traumhaften Bedingungen und eine wunderschöne Aussicht ermöglichten auf acht(!) Startbahnen faire Wettkämpfe. Dass „die Trauben hier sehr hoch hängen würden“, zeichnete sich schon vorher ab, denn es lagen Meldungen aus Österreich, Slowenien, Italien, Tschechien, der Schweiz, Ungarn - und natürlich aus allen Teilen Deutschlands - vor.

Am Samstag wurden im 5-Minuten Abstand zwischen 7:00h und 15:30h in Vorläufen die Zusammensetzung der Finals am Sonntag ausgefahren, in denen dann die Boote gemäß ihrer Platzierung gesetzt starteten.

Die Qualifikation für das A-Finale gelang Leo Walshe und Frederik Wiesner(Gießen) mit ihrem Sieg im Junior-Zweier o.Stm. – die hier persönlich dann mit Platz vier nicht ganz zufrieden waren.

Auch der Schülerinnen-Doppelvierer der SG Wiking mit Tasmia Talukder/Sophie Jaskulski/Olivia Krajewski und Lilith Ludwig sicherte sich durch einen zweiten Platz im Vorlauf das A-Finale. Der 4. Platz im Finale der besten 8 Boote stellte zuvorderst Trainer Demir Türsan sehr zufrieden, zumal wir im gesteuerten Boot gegen solche ohne Steuermann/frau antraten. Julius Klein und Bruno Schiera vertraten im Bereich U14 das „starke Geschlecht“. Bei 28 Meldungen im Doppelzweier ist ihr 8. Platz im B-Finale letztlich Rang 16.

"Kleine Mädchen auf großem See" - bitte nicht unterschätzen!

Dass nicht noch mehr Offenbacher Boote in den A-Finals starteten, war leider darauf zurückzuführen, dass unsere vielen reinen Vereinsmannschaften nicht, wie vorab für den Altersbereich U17 ausgeschrieben, von der österreichischen Regattaleitung geschützt wurden, und so gegen Nationalmannschaften oder Renngemeinschaften deutscher Landesruderverbände antreten mussten. Da darf man es ganz sicher als Erfolg bewerten, wenn z.B. unser Juniorinnen-B-Doppelvierer mit Roslyn Walshe/ Alexsandra Choroszucha/ Ann-Sophie Klein und Francesca Hartmann das zweitschnellste Vereinsboot war. Für Roslyn und Alexsandra gab es, nach Platz 2 im Vorlauf, noch Platz 6 im B-Finale des Juniorinnen Doppelzweiers, und dies als eines der jüngsten der 35 gestarteten Boote.

Erkennt ihr unseren Juniorinnen Doppelvierer: Hygienemaßnahmen vorbildlich umgesetzt!

Vor über einem Jahrzehnt, genauer 2009 in Köln, startete letztmals ein Offenbacher Achter im Nachwuchsbereich. Damals kam er aus dem Wiking Bootshaus, und dass wir jetzt wieder ein solches Großboot bilden können, darauf sind wir natürlich stolz. Dass das Team, ausschließlich gegen national und regional gebildete Renngemeinschaften, den Anschluss halten konnte, sogar am Samstag vor der Auswahl des Rhein-Neckar Bereiches lag, lässt für die Zukunft von Alexander Zessel/ Lucian Keilmann/ Linus Ludwig/ Ben Mayer/ Taosif Talukder/ Jonas Pirker/ Linus Klein/ Paul Krieglsteiner mit Steuermann David Untermann noch einiges erwarten. Aufgeteilt in zwei Vierer startete man zusätzlich noch in Doppelvierern und Ben/Linus L./Lucian und Alexander konnten hier einen Lauf am Sonntag gewinnen und die begehrten Ehrenzeichen in Empfang nehmen.

Letzte Anweisungen nach dem Ablegen für unseren Junior-Achter durch Trainer Türsan (rechts).

Leider war der Leichtgewichts-Junior-Doppelvierer an diesem Wochenende vom Pech verfolgt. Eigentlich wollten es Leonhard Galczinsky/Lukas Riester/Florian Müller und Niklas Krieglsteiner, da in ihrer Altersklasse keine speziellen Leichtgewichtsrennen angeboten wurden, mit den „Schweren“ aufnehmen, aber eine technische Unzulänglichkeit des Bootes am Samstag und ein Krankheitsfall am Sonntag verhinderten dies. So blieb für Florian und Lukas nur der Start im 50 Boote umfassenden Starterfeld der Junior-B-Doppelzweier übrig.

Mit 38 Booten gehörte der Junior-Einer A erwartungsgemäß zu den am besten besetzten Rennen. Leander Spalek erzielte im Vorlauf schon die drittschnellste Zeit und gewann dann am Sonntag seinen Finallauf. Balsam auf Leanders Seele und großes Lob vom Trainer nachdem Leander zuletzt beim Nominierungslehrgang zur Junioren Nationalmannschaft seine Leistung nicht abrufen konnte. Im Leichtgewichts Männer-Einer erkämpfte Trainingspartner Wiktor Zdunowski den vierten Platz im B-Finale, durchaus ein achtbares Ergebnis.

Ein besonders wertvolles "Radaddelchen" für Leander

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei den begleitenden Eltern sowie Trainer Türsan und Betreuer Benjamin Hinz.

Auf der Deutschen Sprintmeisterschaft - Mitte Oktober in Werder an der Havel - könnte es für unsere stärksten Großboote noch einen besonderen Zielwettkampf geben. Auch in Mannheim trägt man sich mit den Gedanken, für die Breite eine weitere Startmöglichkeit zu schaffen. Aus der traditionellen Frühregatta könnte eine Spätregatta werden, entsprechende positive Entwicklung der Corona-Zahlen vorausgesetzt. Danach wird es eine kleine Pause geben und mit dem Hallentraining beginnt dann das Winterhalbjahr.

26.07.2020 Lebenszeichen für Musikfreunde - Wir über uns

Es ist aktuell eine schwere Zeit für unseren Pächter, sind doch Musikveranstaltungen im gewohnten Umfang zu Corona-Zeiten nicht möglich, schon garnicht als Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen.

Die Verantwortlichen haben deshalb im Rahmen der Lockerungen nach Alternativen gesucht, und eine solche in unserer Freifläche zwischen Bootshaus und Motorboothalle gefunden. Das dafür genehmigte Hygienekonzept lässt hier Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen zu, allerdings auf ausgewiesenen Sitzplätzen und noch ohne Tanz. Schön zu beobachten, wie mit relativ wenig Aufwand hier eine Atmosphäre geschaffen werden konnte, deren MIttelpunkt der DJ-Pult direkt vor unserem Kran ist, an dessen Haken ausnahmsweise mal kein Boot sondern eine große Discokugel hing.

16.55 Uhr: Schnell noch die Sonnenschirme öffnen und die Gäste können eingelassen werden!

Am gestrigen Samstag waren, bei bestem Wetter, alle nur online erhältliche Karten wiederholt ausverkauft, und DJ "Karotte" sorgte bis zum Sonnenuntergang für eine gelöste und friedliche Stimmung. So manchem Gast fiel es sichtlich schwer die Gliedmaßen still zu halten. Für das leibliche Wohl sorgte mit gekühlten Getränken und Gegrilltem das eingespielte MTW-Team.

Ein Lebenszeichen in der Krise, zu dem die Wiking gerne ihren Beitrag leistet.

15.07.2020 Ruderkurse können starten - Rudern

Lockerungen der Corona-Regeln lassen - selbstverständlich unter besonderen Rahmenbedingungen - nun auch unsere Kurse für neue Interessenten am Rudersport wieder zu. Wir registrieren erfreut, dass offensichtlich hier aktuell bei Erwachsenen eine größere Nachfrage besteht.

Deshalb bieten wir - ab Montag, den 20.7. - jeweils montags und/oder freitags - für Erwachsene neue Kurse an. Unser Schnupperangebot umfasst, nach einer theoretischen Einweisung, insgesamt fünf Trainingseinheiten zu je 1,5 Stunden in lagesicheren "Doppelvierern" mit einem erfahrenen Steuermann. Die Kursleitung obliegt ausschließlich lizenzierten Übungsleitern und Trainern! Über unsere spezielle Versicherung für Nichtmitglieder sind Sie zusätzlich geschützt.

Sie erhalten die Möglichkeit, in unverbindlichem Rahmen und zusammen mit weiteren Neulingen, eine faszinierende Sportart und unseren Verein kennenzulernen. Jeder Teilnehmer entrichtet zu Beginn eine Gebühr von € 50 und entscheidet zum Ende des Kurses selbst, ob eine Vereinsmitgliedschaft und regelmäßige Aktivitäten in Frage kommen. In diesem Fall würde die Kursgebühr mit dem Jahresbeitrag - aktuell € 180 - verrechnet.

Da die Nutzung unserer sanitären Anlagen noch eingeschränkt ist, kommen Sie bitte bereits umgezogen und in möglichst eng anliegender Sportkleidung zum Training. Für den eher unwahrscheinlichen "Fall der Fälle" denken Sie bitte an Wechselkleidung.

Anmeldung und Rückfragen:

Herr Türsan (Trainer) mobil 0177 60000 27 Herr Reissmann (Vorsitzender) mobil: 0160 97 33 08 20

27.06.2020 Alles auf die Neun! - Rudern

Was ist blau, mehr als 16 Meter lang, 95 Kilo schwer und hat neun Sitzplätze?

Für Außenstehende eine schwere, für ruderaffine Mitmenschen eher eine leichte Aufgabe: Es ist der „neue“ Achter im Wiking Bootshaus.

Fabrikneu allerdings ist das Boot nicht, denn Anschaffungskosten zwischen €40.000 und €50.000 sind, wenn man als Verein zeitgleich eine neue Bootshalle refinanzieren muss und erfolgreichen Wettkampfsport mit vielen Jugendlichen betreibt, kaum darstellbar. So einigte man sich im Vorstand auf die Formel: Es muss die Preis-Leistungs-Relation für ein wettkampffähiges Boot stimmen.

Mit dieser Aufgabe fuhren Trainer Demir Türsan und der Vorsitzende 800 Kilometer nach Wien, um das Angebot einer Eigentümergemeinschaft von Mastersruderern vom WRC Donaubund zu prüfen. Die auffällige neue blaue Lackierung für einen Achter der Bootswerft Empacher – die sind fast ausnahmslos gelb - sollte dabei nicht ausschlaggebend sein, wenn auch der erste Anblick schon verführerisch war, passte die Farbe natürlich ausgesprochen gut zu uns. Doch auch weitere Argumente für eine Anschaffung gab es: Das Boot war ohne große Gebrauchsspuren und gut gepflegt, alles notwendige Zubehör (Alu-Ausleger / Rollsitze / Rollschienen / Stemmbretter mit Ruderschuhen ...) war vollständig und ohne Mängel, der Achter hatte eine Teilstelle und ist für ein Mannschaftsdurchschnittsgewicht von 85kg gebaut worden. Für den Trainer war die Steifigkeit des Bootes sehr wichtig, und so staunten die Ruderkameraden in Wien über entsprechende Tests.

Nach relativ kurzer Zeit war eigentlich schon absehbar, dass man den Bootswagen nicht umsonst mitgenommen hatte. Auf Einladung der Wiener Ruderkameraden stattete man am Abend der sehenswerten und von Ruderern geführten Gaststätte „Das Bootshaus“ einen Besuch ab und fachsimpelte - bei gepflegter Gastlichkeit - über Boote, Rudertraining und insbesondere über die Nachwuchs- und Vorstandsarbeit in den Vereinen. Für alle Teilnehmer sicher ein einprägsames Erlebnis.

Am nächsten Morgen, gegen 6.00 Uhr, unternahmen die Herren dann noch eine Abschlussfahrt und das, wie in vielen Bildern dokumentiert, wieder mit einer Steuerfrau. Der Kaufvertrag wurde unterzeichnet, die Zahlungsmodalitäten abgewickelt, das Boot abgeriggert und verladen. Unbeschadet kam man dann gegen 19.00Uhr in Offenbach an, und selten war ein Boot von so vielen Mitgliedern in Empfang genommen worden.

Nach den ersten Trainingseinheiten die übereinstimmende Meinung: Guter Kauf mit hervorragenden Perspektiven für die Jugend in Schule und Verein.

Unsere Junioren B / U17 bei einer ersten Trainingsfahrt im "neuen" Achter

23.06.2020 Sportbetrieb nimmt Fahrt auf - Lockerungen keinesfalls zu locker nehmen! - Wir über uns

Werte Mitglieder,

mit der 13. Verordnung vom 10. Juni 2020 hat die Hessische Landesregierung die Ausübung des Sports auch für größere Gruppen wieder ermöglicht. Die Wassersportler dürfen jetzt also in Großbooten rudern oder paddeln, wenn das Training in Gruppen von höchstens zehn Personen organisiert wird. Diese Aufgabe übernimmt unser Trainer, indem er dazu weitgehend feste Gruppen bildet und die Trainingszeiten so zuweist, dass die Anzahl der Sportlerinnen und Sportler auf dem Bootshausgelände überschaubar bleibt.

Rudern ist Mannschaftssport - wir trainieren wieder in Großbooten

Die Lockerungen dürfen wir auf keinen Fall so interpretieren, dass vom Corona-Virus nun keine Gefahr mehr ausgeht. Erst unser diszipliniertes Verhalten in der Vergangenheit hat diese Zugeständnisse überhaupt möglich gemacht! Ganz sicher hat zu den Veränderungen auch beigetragen, dass wir den Sport an der frischen Luft ausüben, wo der häufigste Übertragungsweg über Tröpfchen zwar deutlich minimiert, aber keinesfalls ausgeschlossen ist. Beachtet deshalb auch weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln!

Klar ist damit, dass in geschlossenen Räumen (Umkleiden / Duschen / Sport- und Gesundheitszentrum / Bootshallen..) andere Regeln gelten müssen.

Die bislang schon bewährten Abläufe werden ab sofort wie folgt angepasst:

  1. Im gesamten Bootshaus (geschlossene Räume) sollte das Tragen eines Mund-Nasen Schutzes selbstverständlich sein. Beim Training selbst kann darauf verzichtet werden.
  2. Die Umkleiden dürfen ab sofort von erwachsenen Mitgliedern wieder genutzt werden. Da für jede Person fünf Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen, können sich in der Herrenumkleide zeitgleich drei, in der Damenumkleide bis zu vier Personen umziehen. Untereinander ist entsprechende Abstimmung notwendig. Unsere Jugendlichen und Gäste (z.B. Drachenbootteams ) bitten wir auch weiterhin, in Sportsachen zum Training zu erscheinen.
  3. Die Toiletten können wieder genutzt werden. Die Bitte um Desinfektion (Hände und Flächen) nach jeder Nutzung bleibt!
  4. Wir dürfen auch wieder duschen, allerdings nur nacheinander - immer nur eine Person im Duschraum ist gestattet!
  5. In der Bootshalle dürfen sich maximal zwei Personen oder eine Mannschaft aufhalten, um Boote/Skulls/Riemen zu holen oder zurückzubringen. Am Steg dürfen höchstens zwei Boote zeitgleich an- oder ablegen.
  6. Im gesamten Sport- und Gesundheitszentrum können zeitgleich neun Personen unter Beachtung des Sicherheitsabstandes von 1,5m trainieren.

Auf vielfachen Wunsch planen wir, ab dem kommenden Monat und nach Voranmeldung/ in bestimmten Zeitfenstern, auch unsere Sauna wieder zu öffnen. Geprüft wird derzeit zudem, ob wieder einzelne Kurse im Sport-und Gesundheitszentrum angeboten werden sollen.

Interessenten melden sich diesbezüglich bitte bei unseren Übungsleitern!

21.05.2020 Sport und Gesundheitszentrum öffnet wieder - Wir über uns

Am Montag, den 25.Mai öffnen wir vorsichtig wieder unser Sport- und Gesundheitszentrum. Nicht unerhebliche Vorarbeiten waren hier zu leisten, um die von der Konferenz der Sportminister erlassenen Rahmenbedingungen zu erfüllen. Alle Mitglieder werden in einem Anschreiben über Art und Umfang der einzuhaltenden Regeln persönlich informiert.

Stichpunkte hierzu sind:

- die Umkleide- und Duschräume bleiben weiterhin geschlossen

- die Mitglieder müssen bereits in Sportkleidung kommen und wechseln nur die Schuhe vor dem Betreten der Trainingsräume

- vor und nach dem Training müssen die Hände gewaschen/desinfiziert werden.

- fortlaufend müssen auch die genutzen Geräte, insbesondere deren Griffe, desinfiziert werden

- unabdingbar ist das Mitbringen eines Handtuches zur Unterlage auf Sitzen, Bänken und Liegeflächen

- vor demTraining sind die Teilnehmer zu registrieren

- unsere Sportgeräte wurden an einzelnen Stellen umgeräumt, um Laufwege zu verbreitern. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter

- in Einzelfällen können direkt nebeneinander stehende Geräte zeitweise mal nicht sofort genutzt werden

- Maximal dürfen sich 9 Personen gleichzeitig im SPOGEZ aufhalten

- bis auf Weiteres gibt es keine Kurse und die Sauna muss geschlossen bleiben

- die Trainingszeiten wurden deshalb geringfügig angepasst

Montag 12.00 bis 21.00 / Dienstag 14.30 - 21.00 / Mittwoch 10.00 - 21.00 / Donnerstag 14.30 - 21.00 / Freitag 10.00 - 21.00 Uhr /

Samstag 14.00 - 18.00 / Sonntag 10.00 - 15.00 Uhr.

Unser Team freut sich auf Ihr Kommen und steht gerne mit Rat und Tat zur Seite!

21.05.2020 Gute Vorbereitung garantiert problemlosen Start - Wir über uns

Eine Woche später als theoretisch möglich begann am Montag der Sportbetrieb der Fußballabteilung am SANA Sportpark. Verantwortlich für die Verzögerung war, dass die drei dort trainierenden Vereine – neben uns noch der OFC mit dem Nachwuchsleistungszentrum und die Leichtathletikgemeinschaft Offenbach – zunächst in enger Abstimmung einen Beleg- und Organisationsplan erstellen mussten. Dieser gilt zunächst für 14 Tage und wird ständig fortgeschrieben und angepasst.

Grundlage der Vereinbarungen sind selbstverständlich alle von Behörden und dem Hessischen Fußballverband erlassenen Regeln: Abstandswahrung; Hygiene und Desinfektion; Umkleiden und Duschen geschlossen; Keine Begleitpersonen auf der Sportanlage, kontaktfreies Training ohne Wettkampfsimulation …

Zunächst beginnt das Training für alle Mannschaften von der C-Jugend aufwärts. Die jüngeren Teams sollen erst später folgen. Grundsätzlich ist die Teilnahme am Training freiwillig.

Jugendliche und Aktive müssen zum ersten Trainingstermin die erarbeitete, und von den jeweiligen Trainern über die modernen Medien verbreitete, Elterninformation unterschrieben mitbringen.

Die eigentliche Trainingszeit auf dem Platz wird nur eine Stunde sein. Eine weitere halbe Stunde werden für die Vor- und Nachbereitung notwendig, denn die ankommenden und fertigen Mannschaften sollen sich auf der Anlage ja nicht begegnen. Dazu nutzen die Vereine auch unterschiedliche Eingänge. Kommen die Aktiven des OFC vom Wiener Ring aus, werden die Spieler/innen der Wiking am Tor zum Heusenstammer Weg abgeholt.

Auch für die Trainer gibt es schriftliche Handlungsanweisungen. Die Teilnehmer sind auf vorbereiteten Listen zu erfassen, der Ablauf und Zugang zu Hygienemaßnahmen ist zu organisieren, und natürlich ist das Training ohne Körperkontakt, Einwürfe oder Kopfbälle zu planen. Dafür stehen umfangreiche Materialien zur Trainingsgestaltung seitens des Vereins und Verbandes zur Verfügung und sicherlich erfolgt zusätzlich ein interner Erfahrungsaustausch.

Die erste Mannschaft am SANA Sportpark war am Montag die U14 Mädchenmannschaft bei Trainer und Abteilungsleiter Torsten Bracone.

Die etwa 20 Spielerinnen kamen, wie angestrebt, überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad zum Training und warteten sehr diszipliniert, und mit ausreichend Abstand, am Eingang. Dort wurden sie vom ihrem Trainer abgeholt, die Anwesenheit dokumentiert und die Elterninformation abgegeben. In einem Zweifelsfall wurde, durch Anruf bei den Eltern, die Teilnahme ermöglicht.

Durchweg blickte man in strahlende Gesichter, die sich über ein Wiedersehen erkennbar freuten und volles Verständnis und Akzeptanz für die notwendigen neuen Regeln äußerten. Mit Blick auf die menschenleere Sportanlage fiel den Spielerinnen sofort der sehr gute Zustand der Rasenplätze auf.

Acht Wochen Pause haben hier kleine Wunder bewirkt!

Vor der gesamten Gruppe erläuterte der Trainer den weiteren Ablauf, der mit einer Handdesinfektion begann. Nach doch recht langer Zeit galt es, behutsam ins Training einzusteigen. Das Großfeld wurde in Zonen aufgeteilt, in denen sich mit und ohne Ball feste Gruppen bewegten,

konzentriert und sichtlich mit viel Spaß. Nach einer abwechslungsreichen Stunde schien die Gruppe den sonst prägenden Zweikampf und das abschließende „Spielchen“ kaum zu vermissen.

Deshalb gab es im Abschlussgespräch Lob von allen Seiten und allgemeine Zufriedenheit mit dem Einstieg ins Training. Natürlich wurde das Trainingsmaterialien und erneut die Hände gewaschen, bevor man als Gruppe das Trainingsgelände vor Eintreffen der nächsten Mannschaft wieder verließ.

Eine „Expertengruppe“ diskutierte zwischenzeitlich die Meldung, nach der einige Gemeinden ihre Bolzplätze schon wieder geschlossen hätten, da dort die notwendigen Regeln, trotz Ermahnungen, nicht eingehalten wurden. Training in Vereinen, das war Konsens, ist deshalb auch ein pädagogisches Instrument!

dr.