07.12.2018 "Wiking 2020"

Liebe Mitglieder, Eltern, Unterstützer und Freunde

Es gibt ein Bleiben im Gehen,

ein Gewinnen im Verlieren,

im Ende einen Neunanfang.

( Japanisches Sprichwort )

Nichts im Leben ist von Dauer, und Veränderungen prägen unser aller Leben und Alltag. Manchmal sind diese Veränderungen unnötig oder werden den Menschen einfach übergestülpt, ohne dass sie Einfluss nehmen könnten bzw. die Chance auf Mitwirkung hätten.

Bei dem Projekt „Wiking 2020“ ist dies anders. Hier ist die Mitwirkung Aller gefragt und ausdrücklich erbeten.

Was ist dieses Projekt und was will es bewirken?

Die Tatsache, dass Detlef Reissmann in zwei Jahren nicht mehr als 1. Vorsitzender kandidieren wird, verlangt eine Reaktion und die Einleitung von Maßnahmen für die „Zeit danach“. Zur letzten Jahreshauptversammlung wurde deshalb dieses Projekt gestartet, bzw. es erging ein Aufruf an alle Anwesenden sich einzubringen und mitzumachen.

Diese Gruppe versteht sich als eine Art „Think Tank“, welcher zunächst in Diskussionen und Gesprächen analysieren will, welche Herausforderungen im Detail auf den Verein zukommen und wie der Verein sich verändern muss/sollte.

In den ersten Zusammenkünften entstand eine Art “Materialsammlung“ in welcher die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Ideen zusammengetragen wurden. Das Projekt 2020 möchte die notwendigen Veränderungen aufzeigen und daraus neue Wege und Strukturen für die SG Wiking entwickeln.

Als eine erste Idee ergab sich die Durchführung einer Mitgliederbefragung. Diese Art der breiten Beteiligung stellt sicher, dass die Basis des Vereins, nämlich seine Mitglieder, mit ihren Ideen, Vorschlägen und Wünschen, Gehör finden.

Die SG Wiking ist ein relativ großer Verein mit mehreren Abteilungen. Daraus ergibt sich hoffentlich eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen. Um diese Vielfalt in ein auswertbares Modell zu bringen, wird die Mitgliederbefragung auf die Bedürfnisse der SG Wiking zugeschnitten sein.

Der Fragebogen wurde allen Mitgliedern, als Einlage in die Vereinszeitung „Wiking Journal“, bereits zugestellt. Sowohl im Sportlerheim am SANA Sportpark, als auch im Sportzentrum des Bootshauses, können fehlende Exemplare abgeholt werden. Dorthin erfolgt auch die Rückgabe, sofern Sie sich das Briefporto sparen möchten.

Die Beantwortung der Fragen wird nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, und deshalb sind nun Alle aufgerufen sich zu beteiligen. damit die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden können.

Katrin Seumel

Für die Projektgruppe „Wiking 2020“

04.09.2018 Mittendrin statt nur dabei - Einladung zur Vorstandssitzung

"Wo drückt der Schuh in unserer Wiking ?" - Mit welchen Themen befasst sich der Vorstand gerade? - Könnte ich vieleicht selbst zur Weiterentwicklung beitragen?

Alle Sitzungen im Verein sind grundsätzlich öffentlich, doch waren die Beratungstermine bislang nur den Vorstandsmitgliedern bekannt. Das hat sich nun geändern und die Termine und Inhalte werden an dieser Stelle veröffentlicht. Im zweiten Anlauf war schon ein Gast anwesend und das ermutigt, die Zielsetzung beizubehalten. Erfreulich konstruktiv war die Sitzung vom 29.10. Die "Regelungen für den Wassersport" wurden verabschiedet und der gesamte Finanzbereich bis zum Jahresende abgeglichen.

Es ergeht deshalb Einladung zur nächsten Vorstandssitzung für Dienstag, den 4.Dezember um 19.00 Uhr ins Vorstandszimmer des Bootshauses. Neben den Berichten zum Stand laufender Projekte, z.B. der Neuregelung des Zuganges zu den Sportanlagen über Transponder, steht sicherlich noch einmal die Jahressiegerehrung am zweiten Dezemberwochenende im Blickpunkt. Voraussichtlich liegt auch die Endabrechnung zum "Bauvorhaben Bootshallen" bis dahin vor.

In der Vergangenheit endeten Vorstandssitzung oft erst gegen Mitternacht. Unsere guten Vorsätze konnten zuletzt eingehalten werden: Definitiv ist um 22.00 Uhr Ende der Sitzung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

05.01.2018 Kindeswohl

Trainer und Betreuer für Kindeswohl sensibilisiert

Es war für Viele zunächst sicher nur eine Randnotiz, dass unser Verein anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung die Absage an Gewalt in jedweder Form, und damit ausdrücklich das Kindeswohl, in der Satzung verankert hat. Für einen Verein, der mehr als 450 Kinder und Jugendliche betreut, ist dies nicht nur ein wichtiges Zeichen nach Innen und Außen, sondern unterstreicht, dass die Förderung im sportlichen Bereich bei der Wiking auch als Einflussnahme auf die soziale Entwicklung der Jugend verstanden wird. Transportiert werden sollen die dem Sport verbundenen Werte, wie z.B. Fairness, Zielstrebigkeit oder die Einordnung in die Gruppe.

Weil Trainer/Übungsleiter und Betreuer dabei oft wichtige Bezugspersonen werden und ein besonderes Verhältnis des Vertrauens zu den betreuten Sportlerinnen und Sportlern entsteht, galt es, sich mit möglichen Verletzungen dieses Vertrauens und mit Hinweisen auf eine Gefährdung des Kindeswohls auch außerhalb unserer eigenen Angebote auseinander zu setzen.

Mit Unterstützung der Hessische Sportjugend wurden dazu im Bootshaus zwei eigenständige Fortbildungen durchgeführt, die von 34(!) Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Abteilungen sehr gut angenommen wurden. Dass mit Herrn Thomas Geiß ein ausgewiesener Praktiker den Lehrgang leitete, belebte und erleichterte die Diskussionen. Aktuell dazu in der Presse veröffentlichte Übergriffe aus der Region unterstrichen, wie akut die aufmerksame Beoachtung, und wie wichtig dann eine abgestimmter Umgang mit Grenzverletzungen ist. Zum Abschluss wurde ein Verhaltenskodex zum Kindeswohl unterzeichnet und dazu ergänzende Verhaltensregeln festgehalten, die nicht zuletzt auch dem eigenen Schutz dienen werden.

Kurz vor Weihnachten erhielten alle Lehrgangsteilnehmer dann ihre Teilnahmebescheinigungen. Wie verabredet wurden in einem wertschätzenden Begleitschreiben auch Ansprechpartner im Verein benannt, die als Kindeswohlbeauftragte Ratgeber sein wollen. Vielen Dank an Pia Schickedanz und Andre´ Fenchel, für die Übernahme dieser anspruchsvollen Aufgabe!

02.10.2017 Verschönerungen

Drei neue Pflanzsäulen, gleich mit herbstlicher Blumenpracht, verschönern den Eingangsbereich zum Sport- und Gesundheitszentrum. Gleichzeitig soll den Pflanzen, durch die Höhe der Säulen, das Schicksal ihrer Vorgänger erspart werden. Diese wurden Opfer der hungrigen Hasen, die in der Uferböschung ein Labyrinth von Gängen als Unterschlupf angelegt und sich zu einer Plage entwickelt haben.

Die Reinigung der vielen bunten Glasplatten, die sonst auf unsere Terrasse ein Dach bilden, bot kurzzeitig die Möglichkeit, die Holzrahmen unserer nicht weniger kunstvollen Bleiverglasung zu sanieren. Djalal und sein Team hat diese Möglichkeit genutzt. Wir sagen Danke!

14.08.2017 Fortbildungsinitiativen

Unstrittig, und deshalb eines der erklärten Ziele innerhalb unserer Sportgemeinschaft ist, dass nur durch ständige Aus- und Weiterbildung der Trainer, Übungsleiter und der Führungskräfte die Zufriedenheit der Mitglieder gewährleistet werden kann und damit der Verein zukunftsfähig bleibt.

Beispielhaft berichtet nachfolgend Tobias Pohlmann aus unserem Sport- und Gesundheitszentrum von einem viersemestrigen Studiengang, der in dieser Form nur in den USA angeboten wird und ihn gerade erst für zwei Wochen nach Seattle geführt hat. Tobias möchte durch diese Fortbildung zu einem Spezialisten für menschliche Biomechanik werden und studiert ein revolutionäres Trainingssystem – Functional Patterns. Was verbirgt sich dahinter?

„Functional Patterns ist ein Trainingssystem, das unser evolutionäres Erbe, also das, zu was wir uns als Menschen entwickelt haben, respektiert. Das bedeutet, die Schwerpunkte des Trainings sind die Perfektionierung unserer grundlegendsten alltäglichen Bewegungsmuster: des Stehens, Gehens, Laufens und Werfens. Einige zehntausend Jahre lang haben wir diese recht regelmäßig praktiziert.

Im Training konzentriert man sich zunächst auf die Korrektur der Schäden, die durch unser modernes Umfeld verursacht werden, denn wir leben in einem künstlich geschaffenen und bewegungsarmen Umfeld nicht mehr „artgerecht“.

Danach werden die richtigen Bewegungsmuster im Bewegungsapparat eingeübt. Vorbilder sind dabei einige der größten Athleten der Welt, die nicht nur erfolgreich, sondern in ihrer Karriere auch verletzungsfrei geblieben sind. Ihre Leistung wird analysiert und dann in Bewegungen zerlegt, die sich speziell auf die Optimierung unserer menschlichen Bewegungs- und Funktionsweise konzentrieren.

Dazu betont man die körpereigenen Fähigkeit zur Dekompression der Wirbelsäule gegen die Schwerkraft und stellt die richtige Rotationsfähigkeit in die Bewegungsmuster wieder her. Damit zielt Functional Patterns nicht nur auf eine Verringerung von wiederkehrenden Verletzungen sondern hat als Ziel die Verbesserung der Bewegungseffizienz durch mehr Mobilität und Ausdauer.“

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