22.11.2022 Beschlüsse der Jahreshauptversammlung vom 7.11.2022

Erhöhung des Grundbeitrages
Angesichts der aktuellen Teuerung und zu erwartenden deutlich höheren Energiekosten beschließt die Jahreshauptversammlung eine Erhöhung des Grundbeitrages.

Die Grundbeiträge verändern sich
a) Jugend statt bisher 60 € auf 75 €
Jugend spezial von 50 € auf 60 € /40 € auf 50 €
b) Aktive Mitglieder statt bisher 120 € auf 150 €
c) Passive Mitglieder statt bisher 60 € auf 75 €
Ehrenmitglieder von 40 € auf 50 €


Die aktuellen Mitgliedsbeiträge sind im „downloadbereich“ auf unserer homepage www.sgwiking.de/wir-uber-uns/downloads/ als PDF Datei vorhanden.


Zusätzliche Information für alle Teilhabeberechtigten. Für Jugendliche wurde die Unterstützungsleistung durch das Teilhabegesetz (Bildungskarte) bereits von 120,-- € auf 180,--€ angehoben. So können die Bezugsberechtigten unsere Erhöhung voll auffangen.


Ausführung von Arbeitsdiensten
Pflege und Erhalt unserer vereinseigenen Sportanlage ist Aufgabe der Mitglieder. Alle Arbeiten durch Firmen erledigen zu lassen ist über die Beiträge nicht zu finanzieren und wäre auch der gemeinsamen Verantwortung abträglich. Der Vorstand wird deshalb nach §8 Absatz 6 der Satzung Arbeitsdienste für die am Bootshaus beheimateten Abteilungen organisieren.
Alle aktiven Mitglieder zwischen 18 und 67 Jahren sollen acht Arbeitsstunden im Jahr für den Verein leisten oder ersatzweise 12,50 EURO pro Stunde zahlen.
Sollte sich in 2023 herausstellen, dass es Schwierigkeiten mit der Realisierung entstehender Forderungen gibt, soll ab 2024 die Arbeitsdienstpauschale in Höhe von 100 EURO mit dem Jahresbeitrag eingezogen und zum neuen Jahr abgerechnet werden.

Einführung von Mailinglisten aller Mitglieder
Die Vorzüge einer „papierlosen Korrespondenz“ mit den Mitgliedern wird durchweg erkannt und gewünscht.

Mailinglisten können aus Datenschutzrecht nicht an alle Mitglieder verteilt werden. Sie können aber vom Vorstand zur Kommunikation mit den Mitgliedern genutzt werden.

Mit der Mitteilung ihrer Mailadresse stimmen die Mitglieder gleichzeitig der Nutzung dieser Adresse für vereinsinterne Zwecke (Versand von Einladungen und Rechnungen, sowie Informationen des Vorstandes) zu.

Mit den Beitragsrechnungen im Januar 2023 wird ein diesbezügliches Schreiben versendet.

Unsere Satzung lässt es nicht zu, Mitglieder dazu zu verpflichten. Deshalb hoffen wir auf die freiwillige Mitwirkung aller Mitglieder.

19.10.2022 Elferaktivitäten in 2023 - Wer ist dabei?

Nach zwei Jahren coronabedingtem Ausfall planen deutschlandweit die Karnevalisten wieder ihre Aktivitäten für 2023.

Angedacht für die kommende Kampagne sind seitens des OKV der 14.01.2023 für das "Feuerwerk der guten Laune" und der 20.02.2023 für den Seniorenvormittag, beide Veranstaltungen in der Stadthalle.

*****************************************

Die Kreppelsitzung der Wiking-Elfer - traditionell mit dem Image "eng, warm und gemütlich" verbunden, soll eigentlich am 12.02.23 stattfinden. Ob diese traditionelle Veranstaltung im Bootshaus stattfinden kann, hängt allerdings von verschiedenen Umständen ab: zuerst natürlich die Voraussetzungen mit und um Corona. Diese müssten geklärt sein um weitere Aktivitäten zu planen.

Da der harte Kern der Elfer zwischenzeitlich auch etwas "in die Jahre" gekommen ist, werden für die Vorbereitungen notwendige Helfer gesucht ( als da wären z.B. Aufbau im Veranstaltungsraum, Dekorationsarbeiten, Bedienung der Musikanlage während der Sitzung, Hiilfe hinter dem Tresen und.. und ... und.) Dies ist das eine Problem.

Das Zweite ist die unklare Situation, ob es derzeit überhaupt noch genügend Interessenten für die Kreppelsitzung gibt. Aller Aufwand würde sich nicht lohnen für eine handvoll Zuschauer im Saal. Diese Zeilen gehen daher als Aufruf an Alle, die sich evtl. beim Wikinger-Fasching einbringen können und auch an interessierte Zuschauer: bitte bereits jetzt mal unverbindlich bei mir melden damit man planen kann.

Manfred Reißmann 0171-7721345

10.10.2022 Neu formiertes Team gibt bei „Heimevent“ sein Debüt

Es war einen Versuch tatsächlich wert und, auch nach Meinung unserer etwa 80 Gäste, ein gelungenes Treffen. Eingeladen waren – nach einer langen Corona-Zwangspause - Drachenbootteams aus der Region zum gegenseitigen Kennenlernen und sportlichem Wettbewerb.

Es war sozusagen ein „Dragon-Cup light“.

Mitglieder der Company-Dragons, die Drachenjäger des Offenbacher Rudervereins, viele Aktive der Gruppe „Main Loong“, das A-Viva Power-Team, Sportler/innen der DEKA-Bank, und nicht zuletzt unser neu formiertes Team „Die Wikinger“ traten am Vormittag in ausgeloster und mannschaftsübergreifender Zusammensetzung an. Die leichte Skepsis in den Kurzbooten mit jeweils acht Aktiven wich schnell. „Mal die Gelegenheit, andere Sportlerinnen und Sportler näher kennen zu lernen“ – so war es auch gedacht!

Gestärkt mit Brat- oder Rindswurst im Brötchen kam es am Nachmittag zu Duellen, die die Emotionen stärker forderten. Es galt die Regel: "Wer zwei Mal Letzter wird scheidet aus".

Ins Finale mit drei Booten schafften es die Teams „Drachenjäger“. „Main Loong“ und „Die Wikinger“.

Letztere mussten den Regattasprecher mehrfach ermahnen, nicht immer vom „Wiking-Drachen“ zu sprechen, denn die Wahl des Teamnamens war eine bewusste. „Die Wikinger wollen keine Drachen sein“, scherzte man im Zielgericht.

Erster Auftritt unseres neu gebildeten Drachenbootteams "Die Wikinger". Beste Stimmung im Boot!

Den besten Start hatte der „Drachenjäger“, ein sichtlich gut eingespieltes Team, und behielt den Drachenkopf bis ins Ziel vorne. Lange lieferten sich „Main-Loong“ und „Die Wikinger“ einen erbittert geführten Bord an Bord Kampf, mit dem besseren Ende für die Gäste. Auf Pokale und Ehrenzeichen hatte man absichtlich verzichtet und stattete die Sieger mit Wertmarken für Getränke und Kuchen aus. So wurde das Büfett letztlich auch leer.

„Vielen Dank“ sagen wir allen Helferinnen und Helfern und „Auf Wiedersehen“ unseren Gästen. Es war uns eine Freude!

10.10.2022 Wie in "alten Zeiten"

Neun Podestplätze auf den Hessischen Rudermeisterschaften

Der Werratalsee in Eschwege war, nach zwei Jahren Corona-Zwangspause, mal wieder Austragungsort der Hessischen Rudermeisterschaften. Mit insgesamt neun Booten auf den Medaillenrängen waren unsere Ruderinnen und Ruderer ausgesprochen erfolgreich – wie „in alten Zeiten!“.

Eine noch positivere Bilanz machte der stürmische Wind am Samstag zunichte. Die Ausrichtung der Boote am Start der geplanten 1000m Strecke war kaum möglich und der Veranstalter gezwungen, die Renndistanz auf 350m zu verkürzen. So wurden die Rennen als normale Regatta, also ohne für Meisterschaften notwendige Vorläufe, ausgetragen. Schon hier zeigten unsere jungen Aktiven ihre gute Form und waren in überwiegend den Bootsklassen schon erfolgreich, die dann am Sonntag zu Meisterehren führten. Die Statistik wies allein für Samstag sechs Siege aus.

Soraya ist im Einer 13-Jahre in Hessen nicht zu schlagen:

Bei einem Medaille blieb es nicht:: Zusätzlich noch Bronze im Jungen-Einer 14 für Nikita (ganz links) / Zusätzlich Silber im Leichtwichts-Einer 14 für Zakaria (zweiter von Links) / Zusätzlich Gold für Robert ( zweiter von rechts) im Doppelzweier 13/14, zusammen mit Leonhard (ganz rechts).Der gewann auch den Leichtwicht-Jungen-Einer 14 . "Daumen hoch" beim Adam, unserem Steuermann(Bildmitte)

Mit fünf Gold-, drei Silber und einer Bronzemedaille in den Meisterschaftsrennen am Sonntag waren wir mit Abstand erfolgreichster Offenbacher Verein in Eschwege und der Beweis für die gute Nachwuchsarbeit des erst zu Saisonbeginn in die Verantwortung gelangten jungen Trainerteams erbracht.

1.Plätze für Lilith im Mädchen-Einer 14, -Doppelzweier und Mixed-Vierer 13/14. Mehr geht nicht!

Über die gesamte Saison ungeschlagen blieb der Mixed-Vierer 13/14, gebildet von zwei Mädchen und zwei Jungen. Ausgekoppelte Doppelzweier und Einer waren ebenfalls nicht zu schlagen und führten zu Mehrfachtiteln für Lilith Ludwig, Soraya Tadrowski, Emma Janowski, Robert Gomer, Zakaria Tamzarti, Leonhard Steinweg und Steuermann Adam Kandora. Nikita Lukauskas überraschte zusätzlich mit seinem Bronzerang im Jungen-Einer 13Jahre.

Neues Gesicht in unserer Bilderauswahl: Emma (ganz rechts) siegreich im Mixed-Vierer

„Nachwuchs“ steht schon in der Altersklasse 11/12 Jahre bereit: Siege von Fabian (rechts) im Einer und im Doppelzweier mit Toni Herz (links) zeugen davon.

Nicht optimal lief es für den Juniorinnen-Doppelvierer U17 mit Tasmia Talukder/ Julie Dickel/ Sophie Jaskulsky und Yasmin Dhraief. Die gerade in Hessen sehr starke Konkurrenz in diesem Bereich, und eine durch Krankheiten beeinträchtigte Vorbereitung, verhinderte diesmal einen Erfolg.

10.09.2022 Versorgungsengpässen vorbeugen - Einschränkungen mittragen -steigende Energiepreise auffangen - Solidarität leben

Werte Mitglieder,

Bund, Ländern und Kommunen ist gemein, dass sie, auf dem Hintergrund eines sinnlosen Angriffskrieges in Europa, Verordnungen und Regelungen erlassen müssen, die die Bedingungen beim Verbrauch von Energie betreffen. Sie richten sich an jeden Einzelnen von uns und natürlich mit an die Sportorganisationen. Auch wir, als Verein mit eigener Sportanlage, sind zur Einsparung von Energie verpflichtet und verfolgen das Ziel, diese grundsätzlich für Euch weiterhin offen zu halten.

Vorausschauend haben wir schon in den letzten Jahren viele Maßnahmen zur Energieeinsparung getroffen. Zum Beispiel wurde unsere Heizungsanlage erneuert, der Wasserverbrauch in den Duschen optimiert und Leuchtkörper auf LED-Lampen umgerüstet.

Jetzt gilt es, durch Verhaltensänderungen, noch einmal nach zu schärfen, nicht zuletzt auch um die Kosten in den Griff zu bekommen.

Folgende Maßnahmen sind bereits/ werden sukzessive umgesetzt:

  1. Unser beleuchteter Namenszug und die Embleme an der neuen Bootshalle sind bereits ausgeschaltet.
  2. 50% der – teilweise über Bewegungsmelder gesteuerten -Scheinwerfer für die Wege/Freiflächen, und in den Hallen Rudern/Kanu/Motorboot, schalten wir aus.
  3. Im SPOGEZ wird etwa jede dritte Lampe stillgelegt.
  4. Die Sauna – ausreichende Frequentierung vorausgesetzt – wird nur noch einmal wöchentlich zu nutzen sein, im Wechsel dienstags und freitags.
  5. Bis zum 28.Februar (Auslauftermin der Energiesparverordnung) begrenzen wir die Temperaturen im Haus auf 19 Grad, auf Sportflächen auf 15 Grad.
  6. Das Warmwasser an allen Handwaschbecken wird abgedreht.
  7. Wir möchten versuchen, weiterhin das Duschen mit warmem Wasser zu ermöglichen, setzen aber auf Eure Unterstützung durch kurze Duschzeiten. Erzielen wir, messbar, dadurch die geforderten Einsparungen von 20%, soll dies beibehalten werden. Andernfalls übernehmen wir die Regelungen der Stadt Offenbach für Turnhallen/Sportanlagen, in denen bald nur noch kalt geduscht wird.
  8. Regelungen für die Container, den Trainerraum und die „Krafthalle“ folgen nach Abstimmung mit den Nutzern.

Wir danken für Euer Verständnis und bitten um Eure Mitwirkung!

07.04.2022 Ausschwärmen in Trainingslager

Trainingslager für unsere Ruderinnen und Ruderer vor der eigentlichen Hauptsaison gibt es schon viele Jahre. Gemäß dem Motto "Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah" blieben wir tatsächlich auch mal in Offenbach und übernachteten auf Luftmatratzen und mit Schlafsack im Gymnastikraum des eigenen Bootshauses. Das hatte was!

Mehrere Jahre waren wir Gäste bei der RG Marktheidenfeld am Obermain, trainierten schon auf der Weser am Bootshaus der Uni Göttingen oder auf der Fulda in Kassel. Dass wir aber über Ostern an drei unterschiedlichen Orten, und dazu gleich noch an zwei im Ausland reisen, das ist allerdings ein Novum.

Hintergrund ist die Einbindung unserer Kadersportler/innen in die Strukturen des Hessischen Ruderverbandes mit regionalen Stützpunkten und die neu geschaffenen Verbindungen zum Bundesstützpunkt des Deutschen Ruderverbandes, der seit Beginn des Jahres Bootsmaterial bei uns eingelagert hat und seit längerem schon die guten Trainingsbedingungen auf dem Main in Offenbach nutzt.

So weilen über Ostern mit dem Stützpunkt SÜD-WEST Leander Spalek, Leonhard Galczinsky und Alexander Zessel in Varese/Italien. Die dortige Regattastrecke und Infrastruktur lässt keine Wünsche offen. Leander,der schon einige Tage früher anreiste spricht "vom Himmel auf Erden für Ruderer". Mit Beginn der Schulferien folgen ihm Leonhard und Alexander.


Panorama der Regattastrecke in Varese/ItalienWeiter deutlich im Aufwind und begeistert von den Bedingungen in Varese: Leander Spalek

Mit dem Landesstützpunkt SÜD-OST ist Roslyn Walshe vom 8. - 14. April im Trainingslager in Brive-la-Gaillarde (Frankreich), auch einem international bekannten Regattaort. Ihre Betreuung obliegt dort dem Trainerteam aus Hanau, versucht Roslyn doch, mit Clara Fischer von der Hanauer Rudergesellschaft, den Anschluss an die Spitze im Juniorinnen Zweier U19 zu finden.

Vergleichsweise eher kurz ist die Anfahrt für die daheimgebliebenen Jungen und Mädchen U15. Sie schlagen ihr Lager, zusammen mit dem WSV Bürgel, im Bootshaus des DSW Darmstadt am Kühkopf, einem Arm des Altrheins, auf. Betreut werden sie dort federführend von Benjamin Hinz.

Wir danken den beteiligten Vereinen und Trainern, nicht zuletzt unseren Eltern, für die Unterstützung, ohne die solche Projekte gar nicht möglich wären und hoffen auf erlebnisreiche Tage, wünschen viel Erfolg und hoffen auf gesunde Heimkehr.

28.03.2022 Sauberkeitsengagement

Zwischen zwei Traingseinheiten am Samstag beteiligte sich unser Rudernachwuchs an einer Initiative der ESO zur Sauberkeit in Offenbach (#respectoffenbach) und nahm sich den Nordring zwischen Kaiserleibrücke und Goethering vor. Besonders herausfordernd war hier der öffentlich zugängliche Uferbereich, in dem man zwischen Büschen und Bäumen fündig wurde. Eine Schubkarre voller Flaschen, zwei Autoreifen, ein Einkaufswagen, ein Gartenstuhl, ein Auspuffrohr, ein Beutel voller Spraydosen und Müllsäcke, voll mit ungezählten Plastikverpackungen, Einwegbechern und Masken, präsentiert hier stolz die U15 Gruppe nach getaner Arbeit. Auch die Junioren/Innen waren selbstverständlich mit dabei und hoben mit den seitens der ESO zur Verfügung gestellten Greifzangen hunderte Zigarettenfilter vor unserem Vereinsgelände auf!

Unseren Arbeitseinsatz hatten wir bewußt so terminiert, dass das nun sicherlich bald sprießende Grün den Unrat noch nicht verdecken konnte. So sauber sah es nach getaner Arbeit in einem vorher besonders verdreckten Bereich, gegenüber unserer Einfahrt zum Motorbootgelände, aus. Bleibt zu hoffen, dass dieser Zustand lange anhalten möge.

Bei strahlendem Sonnenschein zollten uns zahlreich flanierende Fußgänger und Radfahrer mehrfach Respekt und lobten die Aktion. Das stimmt hoffnungsvoll, dass das Bewußtsein für Sauberkeit in unserem sportlichen Umfeld nicht allein bei uns gewachsen ist.

20.03.2022 Kran ist wieder einsatzbereit

Nachdem Prüfungen durch die Technische Überwachung ergeben hatten, dass an einem Austausch aller Seile, vieler Rollen und einigen elektrischen Bauteilen - wie etwa den Endabschaltern und Bremsen - kein Weg mehr vorbeiführt, wurde am 18./19.März unser Baukran am Bootshaus komplett umgelegt. Es war im Vorfeld nicht einfach eine Firma zu finden, die "den alten Peiner" für die nächsten Jahre noch einmal ordnungsgemäß nutzbar machte. Da die eigentliche Konstruktion aber durchaus noch tragfähig erscheint, entschlossen wir uns zu dieser erheblichen Investition.

Besonderen Dank hat dabei sicher unser Geschäftsführer Stefan Schwarz verdient. Er beließ es nicht bei der Betreuung der beauftragten Fachfirmen sondern recherchierte vorab zu technischen Details und legte vor Ort selbst mit Hand an. Jetzt können die Ruderer ihre Trainerboote mit ruhigem Gewissen wieder täglich ein- und auskranen und die Motorbootabteilung, z.B. bei Hochwasser, die Stege aus dem Main holen.

22.01.2022 Neuer Stepper Octane Fitness Max Trainer MTX ist einsatzbereit

Seit dem 22.1.2022 ist unser neuestes Fitnessgerät einsatzbereit im Kardioraum aufgestellt und wartet auf Nutzer. Weitere Informationen findet ihr unter SpoGeZ.

08.01.2022 Meldung zur Offenbacher Sportgala

Im Auftrag des Magistrates der Stadt Offenbach bereitet das Amt für Kultur und Sportmanagement die Ehrung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2021 vor. Geplant ist die Sportgala für Freitag, den 1. April im Capitol. Wir alle hoffen, dass dies auch möglich werden möge.

Geehrt werden die Sieger auf Hessischen Meisterschaften und die Medaillengewinner - Plätze 1 bis 3 - auf Deutschen Meisterschaften.

Zu Ersteren gehören aus unserer Ruderabteilung Alexander Zessel, Antonin Dickel, Robert Gomer. Karsten Walshe, Leonhard Steinweg, Fabian Albin, Zakaria Tamzarti und Lilith Ludwig.

Auf Bundesebene erfolgreich waren Roslyn Walshe, Tasmia Talukder, Leonhard Galczinsky, David Untermann, Julie Dickel und Olivia Krajewska.

Im Team des "Neckar-Drachen" wurde Albert Dutulescu Deutscher Meister im Drachenboot.

Wir freuen uns über die herausragenden Erfolge, gratulieren unseren Sportlerinnen und Sportlern noch einmal recht herzlich und freuen uns auf eine festliche Gala im Offenbacher Capitol.

22.08.2021 Endlich mal wieder ein "Bootshausfest"

Es gibt sicherlich viele gute Gründe, wieder mal ein Fest am Bootshaus zu organisieren. Im Vordergrund steht natürlich der Wunsch, die Veranstaltung unter möglichst sicheren Bedingungen auszurichten. Deshalb jetzt mit Genesenen, Geimpften oder Getesteten, selbstverständlich im Freien, mit der Möglichkeit zum notwendigen Abstand und unter Beachtung der allgemeinen Hygieneauflagen.

Nach den Sommerferien sollte es sein, nicht zu Zeiten des Spielbetriebs der Fußballer oder parallel zu Regatten der Wassersportler; vorausschauend als Ersatz für die sonst Anfang Dezember - und sicher damit gefährdete - traditionelle Siegerehrung; verbunden mit der Taufe neu angeschaffter Boote,… kurz und gut:

Wir feiern mit umfänglichem Programm am Freitag, den 17. September ab 17.00 Uhr.

Die letzte Bootstaufe fiel mit der Einweihung der neuen Bootshallen 2017 zusammen

Die Einladung ergeht, zusammen mit der zur Jahreshauptversammlung, schriftlich an alle Mitglieder, natürlich mit der Möglichkeit, gerne auch die Familie mitzubringen. Unsere Jubilare und erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler werden zusätzlich über die geplanten Ehrungen informiert und um Anwesenheit gebeten.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein, auch dies unter Berücksichtigung der Hygiene und Ökologie. Getränke in Flaschen, Würstchen aller Art im Brötchen und Laugenbrezeln soll es geben. Verzichten wollen wir auf eine Kasse und die Notwendigkeit von Wechselgeld und sind optimistisch, dass unser Wareneinsatz sich über Spenden finanziert.

Hilfreiche Hände suchen wir für die Vor- und Nachbereitung, sowie für den Grill und die Getränkeausgabe. Wer sich angesprochen fühlt, melde sich per Mail unter Enable JavaScript to view protected content.. Vielen Dank vorab!

Wir freuen uns sehr auf das persönliche Treffen mit Euch!

Das „Orga-Team“: Gabi, Manfred und Detlef

21.08.2021 Veränderte Zugangsberechtigung zum Sport- und Gesundheitszentrum

Die Überschreitung von Grenzwerten in der Verordnung zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus in Offenbach - Stufe 3 des Präventionskonzeptes bei einer Inzidenz über 50 - ermöglicht nur noch Genesenen, Geimpften, oder Personen mit einem aktuellen negativen Testergebnis den Zugang zu unserem Sport- und Gesundheitszentrum.

Unberührt davon bleiben die bisherigen Regeln zum Halten von Abstand, dem Tragen einer Maske auf Wegen innerhalb des Hauses und der Desinfektion der Hände bzw. des genutzten Sportgerätes. Beachten Sie bitte auch die zahlenmäßige Beschränkung bei der Nutzung unserer Umkleiden und sanitären Anlagen.

Nach Voranmeldung und Koordination der Zeitfensters bleibt die Nutzung unserer Sauna jeweils dienstags und freitags in den Öffnungszeiten möglich.

16.07.2021 Erfolgreicher Start in die Saison auf der Regatta in Kassel

Die erste Regatta in Hessen nach über 15 Monaten Corona-Zwangspause fand am zweiten Juli Wochenende auf der Fulda in Kassel statt. Der rührige Regattaverein richtete im Rahmen der Wettkämpfe auch den Landesentscheid für die Jungen und Mädchen U15 als Qualifikation für den Bundeswettbewerb aus. Mit 20 Aktiven nutzen wir die Startmöglichkeiten ausgiebig, zumal in den Kleinbooten verschiedene Leistungsklassen angeboten und Doppelstarts möglich wurden. Zur optimalen Vorbereitung machte sich der Wiking-Tross mit voll beladenem Bootsanhänger deshalb bereits am Freitag nach Kassel auf.

Mit überzeugenden Leistungen machte Lilith Ludwig im Mädchen-Einer 13 auf sich aufmerksam und auch der Jungen Doppelvierer 12/13 in der Besetzung Leonhard Steinweg/Robert Gomer/Antonin Dickel/Zakaria Tamzarti mit Steuermann Fabian Albin war, obgleich Karsten Walshe noch kurzfristig durch Antonin ersetzt werden musste, beim Landesentscheid erfolgreich. Eine Teilnahme bei der nationalen Bestermittlung in Salzgitter bleibt unseren Nachwuchskräften aber leider noch versagt. Die Corona Auflagen machen hier eine Begrenzung der Teilnehmerzahlen notwendig, und so müssen die jüngeren Jahrgänge in dieser Saison verzichten und auf 2022 hoffen. Dann darf vielleicht auch der Doppelzweier mit Antonin Dickel/ Raul Schiera dabei sein, der gleich bei seinem ersten Start in der Altersgruppe 11/12 am Siegersteg anlegen durfte.

Landesieger im Jungen Doppelvierer 12/13 Jahre. Von rechts: Fabian / Antonin / Zakaria / Robert / Leonhard

Im Junior/innen Bereich U17 und U19 schickte die Wiking mehrere reine Vereinsmannschaften in den Vierern an den Start und demonstrierte hier ihre Breite. Dabei gab es zwar mehrfach denkbar knappe Zieleinläufe, doch zu einem Sieg im Großboot reichte es selbst für den bislang ungeschlagenen Mixed-Vierer mit Roslyn/Linus/Aleksandra/Ben und Steuermann David diesmal nicht. Erkrankungen im Vorfeld und auf der Regatta selbst dürften einen Teil dazu beigetragen haben, doch macht sich natürlich bemerkbar, dass der männliche Teil des Vierers seine Trainingsumfänge deutlich reduziert hat. Da fehlten dann letztlich „die Körner“. Auf den Kurzstrecken im Herbst könnten die Karten hier neu gemischt werden, den technisch klappt es noch immer sehr gut.

Deutlich erfolgreicher waren da die Kleinboote. Bei den Junioren U19 belohnten sich Leonhard Galczinsky und Alexander Zessel für ihren Trainingsfleiß und siegten im „leichten“ bzw. „schweren Einer“. Für den Doppelzweier mit Leonhard und Lukas gab es – nach großem Kampf - eine denkbar knappe Niederlage gegen die Renngemeinschaft aus Leipzig. Unsere neuen Nachwuchstrainer Nils Domnik und Taosif Talukder zeigten, dass sie nichts verlernt haben und waren im Zweier erfolgreich.

Von besonderer Brisanz sind immer Offenbacher Duelle. Hella Sauer (WSV Bürgel) und Julie Dickel (Wiking) liefert sich gleich zwei solche im Einer U17 und danach stand es 1:1 zwischen zwei Nachwuchskräften die im Zuge der Vorbereitungen zur Deutschen Jugendmeisterschaft schon zusammen im Boot saßen und sich deshalb wertzuschätzen wissen. Julie ist sicherlich eine „Entdeckung der Saison“ und sollte im nächsten Jahr noch in der Altersgruppe U17 ihren Weg in ein Großboot auf Landesebene finden. Tasmia Talukder bewies, dass auch Steuerleute durchaus rudern können und feierte ihren Einstand bei den Juniorinnen mit einem Sieg im Leichtgewichts-Einer.

Nach anstrengenden „Abi-Wochen“ fanden Leander Spalek und Wiktor Zdunowski in Kassel noch nicht zu ihrer Normalform und werden, nach einer für alle notwendigen Sommerpause, sicher im Herbst wieder angreifen.

Trainer Türsan dürfte es besonders freuen, dass wir mit neun Siegen in Kassel der erfolgreichste Offenbacher Verein waren. Unser Dank gilt – wie immer - allen Eltern, die uns beim Transport und vor Ort unterstützt haben.

27.06.2021 Drei Medaillen auf den Jugendmeisterschaft U17 /U19

Gold für den Juniorinnen-Achter U17 des Hessischen Ruderverbandes mit Steuerfrau Tasmia Talukder (ganz rechts) und Roslyn Walshe (Dritte von rechts) von der Wiking.

Bronze für David Untermann als Steuermann des Leichtgewichts-Junioren Doppelvierers und für Leonhard Galczinski im Team des Leichtgewichts-Junior-Achters!

Wir gratulieren!

Es war eine überaus gelungene und erfolgreiche Regatta mit 1.350 Teilnehmer/innen aus 165 Vereinen, die der Essener Regattaverein vier Tage lang auf dem Baldeneysee ausrichtete. Der See zeigte sich – ganz untypisch – mit besten Ruderbedingungen, und schuf so faire Voraussetzungen auf allen sechs Startbahnen: Rudern unter „Laborbedingungen“. Damit erfüllte die erste Regatta dieses Jahres überhaupt voll und ganz den Anspruch, den Jugendlichen Perspektiven zu geben und sich direkt statt virtuell zu messen.

Für den U23 Bereich erwartbar, dominierten die bereits gebildeten Verbandsboote die Rennen, gut erkennbar an den in den Nationalfarben gestrichenen Skulls und Riemen. Keine Überraschung also, dass die beiden einzigen Vereinsboote im Männer Doppelzweier, aus München und von uns - mit Leander Spalek/Leo Walshe - sich nicht für das Finale qualifizierten. Auch Viktor Zdunowski kam im Leichtgewichts-Männer-Einer nicht über die Vorrennen hinaus, zeigte sich aber, um zukünftig einen Platz im Großboot anzustreben.

Auch im Bereich der 17/18-jährigen Juniorinnen und Junioren erscheint die regionale Zusammenarbeit ausbaufähig. Alexander Zessel startete im 34 Boote (!) umfassenden Feld des Junior-Einers A, präsentiert sich gut und sammelte wichtige Erfahrungen im Hinblick auf die nächste Saison, in der er noch einmal in dieser Altersgruppe startberechtigt sein wird.

Leonhard Galczynski blieb so der einzige Medaillengewinner für Offenbach in dieser Altersklasse. Relativ spät hatte man sich in Süddeutschland zusammengefunden, um einen „Leichten Achter“ zu bilden. Es wäre vielleicht noch mehr als der Bronzerang möglich gewesen, hätte man frühzeitiger diesen Weg bestritten. Auch Leonhard erhält aber 2022 eine weitere Chance!

Ausgesprochen bewährt hat sich das neue Konzept des Hessischen Ruderverbandes, über regionale Stützpunkttrainer/Lehrertrainer die besten Ruderinnen und Ruderer im Bereich U17 zusammenzuführen. Renngemeinschaften mehrerer Vereine sind in dieser Altersklasse auf das Bundesland begrenzt. Fast alle Nachwuchskräfte, die sich über den Winter in unzähligen Tests und intensiven Trainingslagern zusammengefunden haben, kehrten aus Essen mit einer Medaille zurück.

Dass man auch im Bereich U17 die Leichtgewichte nicht vergessen sollte, zeigte sich in deren Doppelvierer. David Untermann – erfolgsverwöhnter Steuermann der Wiking – steuerte das hessische Boot unerwartet zur Bronzemedaille!

Für eine besondere Überraschung, und einen Höhepunkt aus hessischer Sicht, sorgte der gebildete Juniorinnen Achter. Eines der Erfolgsgeheimnisse dieser Mannschaft war bestimmt, sich – ohne Ausnahmen - ganz auf das Großboot zu konzentrieren und vorab keine weiteren Starts in anderen Bootsgattungen wahrzunehmen. Für Mara Buchwald (Frankfurt Oberrad), Clara Fischer (Hanauer RG), Marie Gelbert, Charlotte Müller (beide Weilburger RV) Lena Ivanda, Jara Herbert, Jacqueline Reitz (alle Hassia Hanau), sowie unsere erfolgsverwöhnten Ruderinnen Roslyn Walshe und Steuerfrau Tasmia Talukder ging diese Rechnung voll auf. Konzentriert und hoch motiviert erruderte sich das Achterteam vom Start weg eine Führung, die man, trotz einiger technischen Probleme im Mittelteil, bis ins Ziel verteidigte. Gold für Hessen und die beiden Ruderinnen der Wiking!

Diese großartigen Erfolge sollen bestimmt nicht den vorbildlichen Einsatz und die Leistungen von Lukas Riester – er startete im Leichtgewichts Junior-Einer U17- und im Zweier-ohne Stm. von Aleksandra Choroszucha und Julie Dickel schmälern. Ganz im Gegenteil! Lukas war Ersatzmann für den Leichtgewichts- und Alexandra für den Juniorinnen Achter. Für Julie war es die erste Regatta überhaupt - und dann gleich ein Start auf einer Meisterschaft - und zudem in einer Bootsgattung, die höchste Anforderungen an die Rudertechnik und die Zusammenarbeit im Boot stellt. Erste Lernprozesse waren zwischen dem Bahnverteilungsrennen und dem Finale bereits erkennbar. Hatte der Zweier beim ersten Start noch Steuerprobleme, so meisterte man die mit Bojen markierte Bahn auf dem See im zweiten Versuch deutlich besser. Es zeigte nicht nur hier, aber deutlich, wie wichtig Erfahrungen und Standortbestimmungen sind. Mit der Teilnahme an Meisterschaften erlangt man diese und leitet Ziele für die Zukunft daraus ab.

Fazit dieser Meisterschaften. Drei Medaillen für unsere Wiking! Das gab es zuletzt zu Zeiten der IGOR (Interessengemeinschaft Offenbacher Rudervereine) in den achtziger Jahren. Da muss man natürlich auch dem Trainer – Herrn Türsan – herzlich gratulieren. Nachdem er in einer dringlichen Familienangelegenheit die Meisterschaft leider bereits am Freitag verlassen musste, standen Leander, Leo und Viktor in der Verantwortung. Offenkundig haben Sie die vielfältigen Aufgaben sehr gut gelöst.

In kameradschaftlicher Verbundenheit fuhr Manuel Winter, vom Wassersportverein Bürgel, unseren Bootsanhänger nach der Regatta zurück nach Offenbach. Auch dafür haben wir herzlich zu danken!

16.12.2020 Vorfreude ist die reinste Freude

Unser traditionelles "Wiking Journal" wird in einer besonderen Zeit durch eine außergewöhnliche Zeitung ersetzt.

"Wiking aktuell" - demnächst bei Euch im Briefkasten!

Vielen Dank an Alle, die durch einen redaktionellen Beitrag und Bildmaterial zum Gelingen beigetragen haben.

Besonderen Dank an Herrn Krieglsteiner, der seine Fachkompetenz uneigennützing eingebracht hat.

12.10.2020 Sensationsmeldung von der Deutschen Sprintmeisterschaft

Mit 15 Junioren/innen fuhr die Wiking auf die Deutschen Sprintmeisterschaften nach Werder an die Havel. Es war sicher den sehr begrenzten Startmöglichkeiten in dieser Saison zuzuschreiben, dass diese Meisterschaft für Vereinsmannschaften gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung der Meldungen zu verzeichnen hatte.

Dem ortsansässigen Ruderclub war es mit einem umfänglichen Hygienekonzept gelungen, die Regatta ausrichten zu dürfen, allerdings ohne Zuschauer und nur mit Abstand und Maske auf dem Bootsplatz. Auch mussten wir - als Sportler/innen aus einem Risikogebiet - noch am Vortrag der Anreise einen Corona-Test am Frankfurter Flughafen organisieren, um vor Ort beherbergt zu werden. Da kam schon mal Hektik auf.

Vor Ort erwartete uns dann gutes Wetter und eine perfekte Organisation. Praktisch mit dem ZIeleinlauf wurden die Ergebnisse mitgeteilt und zeitnah die Einteilung der Hoffnungsläüfe, der Halbfinals und der Finale bekanntgegeben. Ganz sicher hat die freundliche und ruhige Art des Veranstalterteams zu einem gelungenen Gesamtbild beigetragen!

Unser Juniorinnen Doppelvierer mit Steuermann David Untermann, ist in der Besetzung Francesca Hartmann (Bug), Ann-Sophie Klein, Aleksandra Choroszucha und Roslyn Walshe (Schlag), vom Vorlauf bis zum Finale, jeweils in der jeweils schnellsten Zeit, ungeschlagen geblieben und hat sich die Sprintmeisterschaft 2020 vor weiteren 14 Startern über die Distanz von 450m geholt. Natürlich war unser Vierer in der Alterklasse U17 gut vorbereitet nach Werder gereist, doch dass es letzlich zum Sieg und dem Meistertitel gereicht hat, dies war sicher eine Sensation und insbesondere einer neuen Mentalität im Team zu verdanken.

Unser strahlender Trainer - Demir Türsan - mit seinen Schützlingen (von links) Alexsandra Choroszucha / Francesca Hartmann / Steuermann David Untermann / Ann-Sophie Klein / Roslyn Walshe

Der Achter der 15/16-Jährigen Junioren, in der Besetzung mit Leonhard Galczinsky/ Linus Klein / Paul Krieglsteiner / Linus Ludwig / Ben Majer / Jonas Pirker / Taosif Talukder / Aleaxander Zessel und Stm. David Untermann, hatte im vollen Feld mit 5 anderen Achtern zu kämpfen. In einem sehr guten Rennen mussten sie sich dann aber doch nur ganz knapp mit Platz 6 zufrieden geben. Das Boot der Frankfurter RG Germania war sehr stark und gewann das Rennen deutlich. Trainer und Team waren mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil man mit Abstand die jüngste Mannschaft am Start war und es mit körperlich deutlich überlegenen Booten aus großen Ruderzentren zu tun hatte. 2021 will man wieder angreifen!

Unser Junior-A Doppelzweier mit Lenny und Leo, zeigte sich sehr kämpferisch und mit sehr guter Technik und Wasserarbeit in den Rennen. Ging der Vorlauf noch knapp verloren, zeigte man mit einem deutlichen Sieg im Hoffnungslauf, dass man unbedingt ins Finale will. Das zuvor anstehende Halbfinale ging nach anfänglicher Führung, leider mit 6 Hundertstel Sekunden auf den dritten Rang und damit ins kleine Finale, wo sich die beiden tapferen Wikinger den 3 Platz und damit Platz 9 von 27 Booten holten.Eine sehr starke Leistung wenn man bedenkt, dass hier auch reine Sprintspezialisten an den Start gegangen sind.

Da der Trainer vorher eigentlich zuerst der Achter-Mannschaft das Versprechen gab, sich im Falle des Sieges eine Glatze zu rasieren und dies dann aber auch auf den Doppelvierer erweiterte, ist dieser seither "oben ohne" am Bootshaus anzutreffen. In der Bootshalle gab es beim ersten Abnehmen der vorsorglich aufgesetzten Mütze dafür einen Sonderapplaus.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesen Erfolgen und danken den mitfahrenden Eltern für ihre Unterstützung.

21.09.2020 Regattateilnahme in Villach als Dank für die Trainingsgruppe

Vom 12. bis 13. September 2020 fand auf dem Ossiacher See in Österreich die 59. Internationale Villacher Regatta statt. Für unsere Ruderinnen und Ruderer war dies in der aktuellen Situation, mit dem Ausfall sämtlicher Regatten in Deutschland, bislang die einzige Startmöglichkeit überhaupt. Die Vorfreude des 25 Aktive umfassenden Großaufgebotes, samt Trainer und begleitenden Eltern, war deshalb entsprechend groß und die traumhaften Bedingungen und eine wunderschöne Aussicht ermöglichten auf acht(!) Startbahnen faire Wettkämpfe. Dass „die Trauben hier sehr hoch hängen würden“, zeichnete sich schon vorher ab, denn es lagen Meldungen aus Österreich, Slowenien, Italien, Tschechien, der Schweiz, Ungarn - und natürlich aus allen Teilen Deutschlands - vor.

Am Samstag wurden im 5-Minuten Abstand zwischen 7:00h und 15:30h in Vorläufen die Zusammensetzung der Finals am Sonntag ausgefahren, in denen dann die Boote gemäß ihrer Platzierung gesetzt starteten.

Die Qualifikation für das A-Finale gelang Leo Walshe und Frederik Wiesner(Gießen) mit ihrem Sieg im Junior-Zweier o.Stm. – die hier persönlich dann mit Platz vier nicht ganz zufrieden waren.

Auch der Schülerinnen-Doppelvierer der SG Wiking mit Tasmia Talukder/Sophie Jaskulski/Olivia Krajewski und Lilith Ludwig sicherte sich durch einen zweiten Platz im Vorlauf das A-Finale. Der 4. Platz im Finale der besten 8 Boote stellte zuvorderst Trainer Demir Türsan sehr zufrieden, zumal wir im gesteuerten Boot gegen solche ohne Steuermann/frau antraten. Julius Klein und Bruno Schiera vertraten im Bereich U14 das „starke Geschlecht“. Bei 28 Meldungen im Doppelzweier ist ihr 8. Platz im B-Finale letztlich Rang 16.

"Kleine Mädchen auf großem See" - bitte nicht unterschätzen!

Dass nicht noch mehr Offenbacher Boote in den A-Finals starteten, war leider darauf zurückzuführen, dass unsere vielen reinen Vereinsmannschaften nicht, wie vorab für den Altersbereich U17 ausgeschrieben, von der österreichischen Regattaleitung geschützt wurden, und so gegen Nationalmannschaften oder Renngemeinschaften deutscher Landesruderverbände antreten mussten. Da darf man es ganz sicher als Erfolg bewerten, wenn z.B. unser Juniorinnen-B-Doppelvierer mit Roslyn Walshe/ Alexsandra Choroszucha/ Ann-Sophie Klein und Francesca Hartmann das zweitschnellste Vereinsboot war. Für Roslyn und Alexsandra gab es, nach Platz 2 im Vorlauf, noch Platz 6 im B-Finale des Juniorinnen Doppelzweiers, und dies als eines der jüngsten der 35 gestarteten Boote.

Erkennt ihr unseren Juniorinnen Doppelvierer: Hygienemaßnahmen vorbildlich umgesetzt!

Vor über einem Jahrzehnt, genauer 2009 in Köln, startete letztmals ein Offenbacher Achter im Nachwuchsbereich. Damals kam er aus dem Wiking Bootshaus, und dass wir jetzt wieder ein solches Großboot bilden können, darauf sind wir natürlich stolz. Dass das Team, ausschließlich gegen national und regional gebildete Renngemeinschaften, den Anschluss halten konnte, sogar am Samstag vor der Auswahl des Rhein-Neckar Bereiches lag, lässt für die Zukunft von Alexander Zessel/ Lucian Keilmann/ Linus Ludwig/ Ben Mayer/ Taosif Talukder/ Jonas Pirker/ Linus Klein/ Paul Krieglsteiner mit Steuermann David Untermann noch einiges erwarten. Aufgeteilt in zwei Vierer startete man zusätzlich noch in Doppelvierern und Ben/Linus L./Lucian und Alexander konnten hier einen Lauf am Sonntag gewinnen und die begehrten Ehrenzeichen in Empfang nehmen.

Letzte Anweisungen nach dem Ablegen für unseren Junior-Achter durch Trainer Türsan (rechts).

Leider war der Leichtgewichts-Junior-Doppelvierer an diesem Wochenende vom Pech verfolgt. Eigentlich wollten es Leonhard Galczinsky/Lukas Riester/Florian Müller und Niklas Krieglsteiner, da in ihrer Altersklasse keine speziellen Leichtgewichtsrennen angeboten wurden, mit den „Schweren“ aufnehmen, aber eine technische Unzulänglichkeit des Bootes am Samstag und ein Krankheitsfall am Sonntag verhinderten dies. So blieb für Florian und Lukas nur der Start im 50 Boote umfassenden Starterfeld der Junior-B-Doppelzweier übrig.

Mit 38 Booten gehörte der Junior-Einer A erwartungsgemäß zu den am besten besetzten Rennen. Leander Spalek erzielte im Vorlauf schon die drittschnellste Zeit und gewann dann am Sonntag seinen Finallauf. Balsam auf Leanders Seele und großes Lob vom Trainer nachdem Leander zuletzt beim Nominierungslehrgang zur Junioren Nationalmannschaft seine Leistung nicht abrufen konnte. Im Leichtgewichts Männer-Einer erkämpfte Trainingspartner Wiktor Zdunowski den vierten Platz im B-Finale, durchaus ein achtbares Ergebnis.

Ein besonders wertvolles "Radaddelchen" für Leander

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei den begleitenden Eltern sowie Trainer Türsan und Betreuer Benjamin Hinz.

Auf der Deutschen Sprintmeisterschaft - Mitte Oktober in Werder an der Havel - könnte es für unsere stärksten Großboote noch einen besonderen Zielwettkampf geben. Auch in Mannheim trägt man sich mit den Gedanken, für die Breite eine weitere Startmöglichkeit zu schaffen. Aus der traditionellen Frühregatta könnte eine Spätregatta werden, entsprechende positive Entwicklung der Corona-Zahlen vorausgesetzt. Danach wird es eine kleine Pause geben und mit dem Hallentraining beginnt dann das Winterhalbjahr.

09.09.2020 ... mal eben oben angeklopft !

Es war und ist aktuell keine leichte Zeit für leistungsorientierten Sport in Deutschland unter den Corona Einschränkungen. So gab es bislang für unsere Nachwuchsruderer/innen keine einzige Regatta oder gar Meisterschaft im Inland, aber trotzdem ungebrochene Motivation im Training.

Während des Lock-Downs war das Bootshaus wochenlang vollständig geschlossen und die Ruderergometer standen bei den Aktiven zu Hause. Irgendwann war dann Training auf dem Wasser länger nur in Einern möglich, allein schon eine logistische Herausforderung.

Immer aber hat es Trainer Demir Türsan verstanden, auch durch individuelle Trainingspläne, die Gruppe zusammen zu halten und die Leistungsparameter zu verbessern.

Sichtbar wurde dies insbesondere bei regionalen Tests. Die über Wettkampfdistanz auf dem Ergometer erzielten Zeiten waren bei unseren A-Junioren Leander Spalek und Leo Walshe letztlich so gut, dass der hessische Landestrainer die Teilnahme an Nominierungsrennen zur Junioren-Europameisterschaft in Hamburg anregte.

Leo Walshe ging dann hier mit seinem Gießener Bootspartner Frederick Wiesner im Riemen-Zweier und Leander Spalek im Einer der U19 Ruderer an den Start.

Leo und Frederick hatten sich das erste Mal vor acht Wochen zusammen ins Boot gesetzt und seitdem intensiv mit ihrem Trainer an ihrer Technik und Kondition gefeilt.

Wie gut sie die Zeit genutzt haben, zeigten sie schon im Vorlauf, als sie mit der sechst-schnellsten Zeit und nur knapp zwei Sekunden hinter den Junioren Weltmeistern des Vorjahres, als Vierte ins Ziel kamen.

Leider kamen sie aufgrund dieser Platzierung lediglich in die weiteren Rennen der zweiten Hälfte der Starter. Das Zwischenrennen und auch das 4. Finale am Sonntag, in dem sie die achtschnellste Zeit aller gestarteten Boote erruderten, konnten sie teils sehr deutlich gewinnen und hatten sich so für weitere Maßnahmen in Richtung Kaderplätze empfohlen. Leider erübrigten sich diese, da der Deutsche Ruderverband, ob der Infektionszahlen am Austragungsort in Serbien, vom Entsenden eines Junioren-Nationalteams Abstand nehmen musste.

Leander Spalek hatte leider ein rabenschwarzes Wochenende. Schon in den Wochen vor der Regatta gab es gesundheitliche Probleme in der Vorbereitung.

So war es letztlich nicht überraschend, dass er seine sehr starken Leistungen aus vorangegangenen Tests nicht abrufen und sich in vorderen Rängen platzieren konnte.

Immerhin war es für alle Ruderer die erste Standortbestimmung in diesem Jahr und eine entsprechende Ausnahmesituation, die nicht zuletzt auch mental stark belastend ist.

Sicher haben wir wichtige Erfahrung in Hamburg gesammelt und dabei durchaus erfolgreich „mal eben oben angeklopft“.

22.03.2020 Die Zukunft steht vor der Tür

Zwei von Sascha Reissmann mit Hilfe einer Drohne gemachten Aufnahmen zeigen eindrucksvoll unsere gesamte Sportanlage entlang des Mains, samt der Nachbarn Hellas und Hafen2. Gegenüber am Nordring das schon mehrere Jahre leerstehende Gebäude der ehemaligen Firma Rohe`, aus dem nun auch kurzzeitige Zwischennutzer ausgezogen sind.

Fotomontagen zeigen, wie es hier in zwei oder drei Jahren aussehen könnte. Aktuell in der Planung befindet sich ein Komplex, in dem die bislang noch in Bieber - Waldhof ansässige Firma Danfoss der Hauptmieter sein wird. Insgesamt wird der Neubau eine Fläche von 40.000 Quadratmeter haben. Da wirkt unser Bootshaus doch klein, zumal die Halle für unsere Motorbootabteilung wegretuschiert wurde.

Ein Vorbote der beginnenden Vermarktung des Neubaues findet man auf dem Dach des dem Abriss geweihten Gebäudes. Ein Kran hat einen Container auf das Dach gehieft, von dem aus, praktisch aus einer "Musterwohnung" heraus, sich der Ausblick der Bewohner der Zukunft genießen lässt. Über einen auf der Rückseite des Gebäudes montierten Aufzug erreicht man den Dachaufbau ohne mühsames Treppensteigen.

Auch die große Veranstaltungs- und Sporthalle der Stadt Frankfurt ist nach wie vor im Gespräch. Hierzu gibt es erste Bilder, wie man sich die Halle zwischen Bahnlinie und Strahlenberger Straße auf Höhe der Schleuse vorstellt.

25.01.2020 Faschingszug durch Offenbach mit Wiking-Beteiligung

Anlass ist ein närrisches Jubiläum - vor 66 Jahren wurde der Offenbacher Karnevalsverein nach dem 2. Weltkrieg wiedergegründet - für einen Faschingszug durch Offenbach. Nach vielen Monaten der Planung steht jetzt fest, dass am 2.2.2020 der bislang größte Umzug dieser Art durch die Innenstadt ziehen und zudem live im Hessischen Fernsehen übertragen wird.

Fleißige Hände haben unser "Wikinger-Schiff" rechtzeitig ertüchtigt und den Segen der Technischen Überwachung eingeholt. Süßes Wurfmaterial steht in ausreichender Menge zur Verfügung und die "Kostümfrage" ist gelöst. Auf dem Schiff selbst kommen mal wieder die traditionellen Elfermäntel zum Einsatz - dass diese überhaupt noch existieren, war selbst Insidern kaum bekannt - und vor demselben wird eine Fußgruppe aus den Reihen der Ruder- und Fußballjugend in den bekannten Fellen, mit Wikingerhelmen auf dem Kopf und Paddel in der Hand, für Stimmung sorgen.

Treffpunkt der Mitwirkenden ist an besagtem Sonntag das Bootshaus bis spätestens 11.30 Uhr. Nach der Einkleidung erfolg der Transfer in die Kaiserstraße, wo wir uns mit der "Zugnummer 39" in den närrischen Lindwurm einordnen werden.

Wir hoffen, viele Mitglieder und Freunde an der Zugstrecke begrüßen zu können. Am Rathaus gibt es eine Tribüne mit Unterhaltungsangebot. Die Moderation hier liegt in den bewährten Händen unseres Sitzungspräsidente Manfred Reissmann.

Bis dahin dreifach "Offebach Hallau"

11.09.2019 Gemeinsam angepackt - Dragon Cup vereint unsere Abteilungen

Das durchwachsene Wetter und die ungewohnten frischeren Temperaturen können das Resümee zum 17.Offenbacher Dragon Cup nicht trüben.

Es gab wieder viele spannenden Rennen, zufriedene Gäste und Besucher, und die Erkenntnis, dass es um die Unterstützung bei solchen Veranstaltungen besser bestellt ist, als im Vorfeld oft angenommen.

Ein herzliches Dankeschön deshalb an alle Helferinnen und Helfer, insbesondere auch an Jutta, Thomas, Stefan, Manfred, Jürgen, Johannes, Joachim, Bernd, Dorothee, Uwe, Michael, Philipp, Martina, Susanne, Sabine, Eri, Familie Klein, Familie Müller, Traute und Gerhard, dem Team der VGF, dem "Junior-Team", den "Fußball-Damen", ... und den zahlreichen Kuchenspendern/innen. Auf Euch war und ist Verlass!

Wie man gemeinsam zum Erfolg kommt, dass zeigt das Bild unsers "Wikinger-Drache", gebildet aus Jugendlichen der Ruder- und Fußballabteilung. Das Foto von unsererm Mitglied Rene Spalek macht den Einsatz im Team sehr deutlich sichtbar. Als klar jüngstes Team im "Beginners-Cup" erkämpfte man sich - durch Zusammenarbeit - den zweiten Platz. Da geht im nächsten Jahr sicher noch mehr!

11.09.2019 Bundeswettbewerb in München 2019: Steigerung kaum noch möglich

Sowohl über die Langstrecke schnellstes Boot in Deutschland, als auch über die 1000m mit einer guten Länge in Front.

Herzlichen Glückwunsch!

Unser Mixed-Vierer m.Stm. 13/14 Jahre im Nebel von München: Linus Ludwig /Roslyn Walshe David Untermann /Aleksandra Chroszucha /Ben MajerEine gute Zeit über die Langstrecke öffnete den Weg ins A-Finale! Dort gab es nach großem Kampf Platz vier - ein super Ergebnis für unsere "fast Leichtgewichte" im Jungen Doppelzweier 13/14: Florian Müller und Linus Klein

Auch der "kleine Mixed-Vierer" kam, nach einer entsprechend guten Zeit über die 3000m, in das A-Finale!

Platz 5 in ganz Deutschland - wer hätte das für möglich gehalten?

01.09.2019 Sensation: 25 Podestplätze auf den Hessischen Meisterschaften

Es war der Wunsch, dass der heiße Herbst auch ein goldener werden möge. Jetzt gibt es dazu sensationelle Meldungen von den Hessischen Rudermeisterschaften aus Kassel.

13 Teams standen bereits am Samstag auf den Podesten, als es über die Strecke von 1000m ging. Fünf goldene, fünf silberne und drei bronzene Medaillen bedeuten gegenüber dem Vorjahr noch einmal eine geringfügige Steigerung. Für möglich gehalten haben dies nur die Optimisten.

Erstmals startete unser Nachwuchs auch auf der Sprintstrecke am Sonntag über 500m. Es sollten noch einmal 12 Medaillenplätze werden, davon sogar sechs Mal gold und drei Mal Silber und drei Mal Bronze.

Gratulation und Hochachtung für die Aktiven und Trainer Türsan. Danke an alle Begleitpersonen. Es war ein sehr großes Team mit 30 Aktiven zu transportieren.

Zusammenarbeit trägt Früchte! Im Juniorinnen Doppelvierer m.Stm. war die Renngemeinschaft Wiking/WSV Bürgel siegreich.

(von links) Francesca Hartmann / Ann-Sopie Klein / Lisa Sellmer / Lene Junker / Carla Marie Coppik

Wiking - Dominanz im Jungen-Doppelzweier.

Hessische Meisterschaft für Florian Müller / Julius Klein. Silbermedaille für Ben Majer und Linus Ludwig

Ziel erreicht! Silbermedaille für den Junior-Doppelvierer: Linus Schneider / Wictor Zdunowski / Leander Spalek / Leo Walshe.

Große Überraschung: Wictor gewann auch im Leichtgewichts-Männer-Einer - auf der 1000m und der Kurzstrecke!

25.08.2019 Es wird ein heißer Herbst für die Ruderer/innen mit großen Herausforderungen

ach reduziertem Training während der Sommerferien ist nun der ruderische Nachwuchs wieder vollzählig und befindet sich in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die Saisonhöhepunkte.

Zunächst geht es am Wochenende 30.August/1.September nach Kassel auf die Fulda. Dorthin wurden die Hessischen Meisterschaften verlegt, nachdem der Werratalsee in Eschwege nicht zur Verfügung stand. Da es in Kassel nur vier Startbahnen gibt, waren allein schon die Meldungen genau abzuwägen, denn ein mehr an Vor- und Hoffnungsläufen waren zu erwarten, Doppelstarts nur in Ausnahmefällen möglich. In der Jugendherberge wurden vorausschauend 30 Plätze reserviert!

Selbstverständlich setzt Trainer Türsan bei den Jungen- und Mädchen auf die Zusammensetzungen, die sich auch für den eine Woche später in München stattfindenden Bundeswettbewerb qualifiziert haben. Leider hat der „jüngere Mixed-Vierer“ in Kassel keine Gegenmeldung erhalten. Hier weichen wir auf die Kleinboote aus.

Im „Junior-B-Jahrgang“ müssen Ausfälle kompensiert werden, und aktuell ist noch nicht entschieden, ob der Vierer oder die Kleinboote an den Start gehen. Gespannt warten wir auf den neu gebildeten Juniorinnen Doppelvierer m.Stm. in Renngemeinschaft mit dem WSV Bürgel - sicher ein Experiment mit Perspektiven!

Bei den älteren Junioren baut der Trainer ganz auf den Doppelvierer, eine Strategie, die bereits in der Junior-B Klasse U17 im Vorjahr aufging. Jetzt, in der „U19“, wäre ein Podestplatz schon ein Erfolg!

Gehen die Hessischen Meisterschaften am Samstag über 1000m, verkürzt sich die Strecke am Sonntag auf 500m und man kämpft um den Titel „Hessischer Sprintmeister“. Auch wenn die Gegner fast immer die vom Samstag sind, haben Kurzstrecken ihre eigenen Gesetze. In der Summe kann aber nur das Ziel sein, das Vorjahresergebnis mit 10 Booten in den Medaillenrängen dadurch noch zu toppen.

In den wenigen Tagen bis zum Bundeswettbewerb – man muss bereits am Freitag, den 6.September, spätestens um 15.00 in München-Oberschleißheim sein, gilt es Kräfte zu sammeln und konzentriert am letzten Feinschliff zu arbeiten. Drei Doppelvierer, ein Doppelzweier und ein Einer – insgesamt 19 Jungen und Mädchen (es fährt noch ein Ersatzmann mit!) wollen an die Olympische Regattabahn von 1972 transportiert werden, ganz sicher also auch für unsere Eltern ein Kraftakt. Schon jetzt vielen Dank für die Unterstützung.

Auf die „Daheimgebliebenen“ müssen wir setzten, wenn es um die vielfältigen Aufgaben geht, die zur Organisation und Abwicklung des 17. Offenbacher Dragon-Cups gehören, nachdem der Bundeswettbewerb kurzfristig auf dessen Termin gelegt wurde. Da wird bestimmt jede helfende Hand benötigt, denn zusätzlich hatte die Jugendversammlung zu Saisonbeginn schon das Ziel formuliert, selbst ein Drachenboot an den Start zu bringen. Die Junioren/innen erhalten hier Unterstützung von der weiblichen Fußballjugend. Die Trainingstermine für den „Wiking-Drache“ stehen schon fest: Dienstag 3. September um 18.30 Uhr und Donnerstag, 5.September um 17.00Uhr.

Das „Ende der Fahnenstange“ ist damit aber immer noch nicht erreicht. Die Regatta in Schierstein könnte noch besucht werden und – ach ja – der Jungen-Vierer 14 Jahre vom Leibniz-Gymnasium fährt, nach dem Sieg bei der landesweiten Qualifikation, noch eine Woche zum Finale von „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin. Ein sicher außergewöhnliches Erlebnis.

Wahrlichen ein „heißer Herbst“ und hoffentlich auch ein „goldener“.

Packen wir an! SO IST WIKING!

20.08.2019 Fußball- Damen zu Gast im Bootshaus

Die Damenmannschaft der Fußballabteilung traf sich mal nicht auf dem Fußballplatz oder am Sportlerheim, um ihre diesjährigen Mannschaftsfotos aufzunehmen. Trainer und Fotograf "Paddy" Scheiber hatte ins Bootshaus am Nordring geladen und brauchte fast vier Stunden, um jedes Mannschaftsmitglied und das Betreuerteam ins rechte Licht zu rücken. Die Gruppenfotos entstanden vor der Fassade der neuen Bootshallen.

Zum Ende verschickte er das obige Bild an den Vorsitzenden mit dem Begleittext. "Dieses Bild spiegelt unseren Abend sehr gut wieder! Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Fotoaktion viel Spaß bereitet hat.

Den, und natürlich sportlichen Erfolg, wünschen wir der offensichtlich sehr munteren Truppe für die neue Saison!

19.07.2019 Grüße von der Wanderfahrt auf der Weser 2019

Von ihrer Fahrt auf der Weser grüßt die Gruppe der Wanderruder/innen und vermeldet einen Rekord. Mehr als 50 Kilometer am Tag, das war ein Novum für die Breitensportler/innen! Nicht verschwiegen wurde, dass die starke Strömung diese Höchstleistung wohl begünstigt hat.

Wenn man sich am Etappenziel noch so entspannt zum Gruppenfoto aufstellen kann, dann hat es natürlich viel Spaß gemacht.

Auf ein Neues in 2020 - dann voraussichtlich mal wieder auf der Lahn.

19.07.2019 Entwicklungen

Was tut sich denn auf unseren Baustellen? Natürlich geht es vorwärts! Hier sehen wir das neue Glas-Schiebeelement

auf der Mainseite der ehemaligen Tennishütte - jetzt dem Jugendraum. Aktuell warten wir auf den Elektriker, dann den

Verputzer und Maler, und natürlich auf eine kleine "Eröffnungsfeier".

Auch im Inneren hat sich was getan. Wand und Decke der "Lounge" wurden neu verkleidet, schalldämmende Segmente

platziert und auch schon die erste Party gefeiert.

Wasserflecken an den Decken hatten es offenbart: an einigen Stellen war unsere Terrasse nicht mehr dicht. So wurde der ehemalige Fliesenbelag samt Estrich abgestemmt, der Untergrund gereinigt, neuer Gefälleestrich aufgebracht und dieser dann mit Gewebeeinlagen und Flüssigkunststoff abgedichtet. Gut auch zu erkennen, wie die bekannte Schwachstelle der Vergangenheit - die Geländerbefestigungen - so modifiziert wurden, dass diese nun an der Strinseite am umlaufenden Stahlträger angeschweißt sind.

Und so ging es weiter: Eine Unterkonstruktion, punktuell gelagert auf Bautenschutzmatten, trägt massive Kunststoffpaneelen.

Die Finanzierung und Montage dieser hoffentlich langlebigen Oberfläche übernahm dankenswerterweise unser Pächter!

27.05.2019 Baustellen im Bootshaus

Ja, wo kommt denn jetzt schon wieder der ganze Bauschutt her? Kaum eine Woche vergeht, in der im rund ums Bootshaus nicht umgebaut oder renoviert wird. Aktuell ist die ehemalige Gaststätte - neu die "Lounge" - der Schwerpunkt.

Die abgehängte Decke wurde entfernt und offenbart, wie es vor etwa 50 Jahren mal aussah. Das finden die kreativen Köpfe aus dem "MTW" und "Robert Johnson" so gut, dass die Träger nun jetzt wieder sichtbar bleiben sollen. Gefallen hat man auch am gefließen Boden wieder gefunden, der lange Jahre durch Holzpaneelen verdeckt war. Zurück in die Zukunft! Erkennbar ist schon die neue Tresenanlage und der Zugang zur neuen Toilettenanlage in der ehemaligen Küche, der allerdings noch abgetrennt werden soll.

Aus der "Tennishütte" wird ein "Jugendraum"- schon lange versprochen und jetzt auf derZielgeraden. In Richtung Main ist der Durchbruch für ein großes Glas-Schiebelement erfolgt und nach dessen Montage erfolgen kurzfristig noch Elektro und Malerarbeiten. Ein "Schmuckstück" entsteht!

Die Jugendversammiung am 3.Juni soll im auf jeden Fall schon mal dort stattfinden. Ob das klappt?

25.03.2019 Offenbacher Sportgala war echter Höhepunkt

Ehre, wem Ehre gebührt! So kann man das Ambiente und das Programm zur Sportlerehrung zusammenfassen. Unzweifelhaft ist die Sportgala im Capitol ein echter Höhepunkt des Jahres und ein gesellschaftliches Ereignis in Offenbach. Wenn dann auch noch Sportlerinnen und Sportler unserer Wiking in nie dagewesener Anzahl den Weg auf die Bühne nehmen, um dort - gemäß Ihrer Erfolge auf Landes- Bundes- oder internationaler Ebene - ihre Ehrenplaketten zu erhalten, dann ist dies natürlich eine nachhaltige Bestätigung für unseren eingeschlagenen Weg und erfüllt uns mit Stolz. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke vergaß dabei nicht, den Trainerinnen und Trainern, Funktionäre, Helfer und Eltern zu danken, die die Basis für die Erfolge legen, die Offenbach zu einer Sportstadt machen. Er versprach, dass der Magistrat der Stadt, trotz angespannter Haushaltslage, die Sportförderung weiterhin auf dem bisherigen Stand halten wird.

Gut getroffen - unsere Empfänger der silbernen Sportplakette. Neben Oberbürgermeister Dr. Schwenke von rechts: Juila Schneider, Tasmia Talukder, Roslyn Walshe, Julius Klein und Alexandra Choroszucha.

Für ihre Erfolge auf internationaler Ebene erhielt Monika Herkert - im weinroten Abendkleid - die Plakette in Gold.

Ganz vollständig war unsere Gruppe bei diesem Foto leider nicht, aber Trainer Demir Türsan durfte sich trotzdem als "Hahn im Korb" fühlen. Seine Schützlinge machen nicht nur im Sportdress eine gute Figur!

Danke an unseren Fotografen - Herrn Spalek - für die schönen Bilder. Da merkt man halt den Profi!

10.03.2019 Neue Übungsleiter in der Fußballabteilung

120 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis mit einer anschließenden Prüfung - die Fußballabteilung ist stolz auf drei neue Übungsleiter aus den eigenen Reihen und gratuliert recht herzlich. Damit kommt man der Zielsetzung deutlich näher, die zuletzt auch der Grund für eine geringfügige Beitragserhöhung für den fußballerischen Nachwuchs war. Mit solchen Fortbildungen soll ganz gezielt die Qualität in der Ausbildung der Jungen und Mädchen noch gesteigert und die bisherigen Erfolge fortgeschrieben werden.

03.02.2019 Mixed-Vierer erringt sensationell Deutsche Ergometermeisterschaft

Die Rudermannschaft der SG Wiking mit zwei Mädchen und zwei Jungen des Jahrgangs 2005 gewinnt die Deutsche Ergometermeisterschaft. Einen dritten Platz für Julius Klein. Weitere hervorragende Top Ten Platzierungen für die Wiking-Athleten.

Am Sonntag fanden in Essen-Kettwig die Deutschen Ergometer Meisterschaften mit über achthundert Teilnehmern aus ganz Deutschland statt. Die Wiking hatte mit Trainer Demir Türsan und einem Team von zehn Athleten den Weg in den sogenannten „Ergo-Tempel der Republik“ angetreten.

Souverän erkämpften sich im Vierer der Schüler Roslyn Walshe, Aleksandra Choroszucha, Ben Majer und Linus Ludwig den Titel im Mixed Vierer mit einem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Auch auf das Siegertreppchen kam Julius Klein mit Platz drei im Einerrennen der 12-Jährigen Ruderer Deutschlands. Die Platzierungen 4 und 5 bei den 14-jährigen Leichtgewichten gingen in einem teilnehmerstarken Rennen an Florian Müller und Vereinskameraden Linus Klein. In der gleichen Altersklasse im Normalgewicht kam ebenfalls auf einen starken fünften Platz Ben Majer, gefolgt von den Wikingern Linus Ludwig (11), Paul Krieglsteiner, Jonas Pirker und Lucian Keilmann im guten Mittelfeld.

Mit hervorragenden Zeiten unter der 4-Minuten Grenze machten im Einzelrennen der Mädchen Roslyn Walshe als Sechste und Freundin Aleksandra Choroszucha mit Rang 8 auf sich aufmerksam. Das hervorragende Abschneiden der jungen Sportler vom Offenbacher Nordring zeigt den guten Leistungsstand und lässt Trainer Türsan und die Vereinsführung erwartungsvoll in die Rudersaison blicken.

Wir gratulieren allen Beteiligten recht herzlich!

04.01.2019 Umstellung der Schließanlage auf Transponder

Liebe Mitglieder,
die Bauarbeiten an der neuen Bootshalle gehen dem Ende entgegen. Den Neubau nehmen wir zum Anlass, den Zugang zu unseren Räumen und Hallen zu überarbeiten.
In den nächsten Wochen werden zunächst die Schlösser der neuen Bootshallen und der Haupteingangs-Tür durch elektronische Schließeinrichtungen ersetzt. Mittelfristig werden weitere Schlösser ausgetauscht. Dadurch erhalten wir einen Überblick, wer eine Zugangsberechtigung hat und wann von dieser Gebrauch gemacht wurde.
Der Zugang zu den Bootshallen und den sanitären Anlagen/Umkleiden wird nach der Umstellung, außerhalb der Öffnungszeiten des Sport- und Gesundheits-Zentrums, nur noch mit diesen personenbezogenen Transpondern möglich sein. Ein Transponder für die Bootshallen kann zudem während der Öffnungszeiten des Sport – und Gesundheitszentrums am Tresen ausgeliehen werden.
Mitglieder, die nachweislich einen Zugang außerhalb der SpoGeZ-Öffnungszeiten benötigen, können, unter Angabe einer Begründung, einen Transponder mit Schließberechtigung für die Bereiche beantragen, die für die Ausübung ihres Sports notwendig sind.
Gekoppelt an die Transpondervergabe ist, für aktive Wassersportler, die Anerkenntnis unserer neuen „Regelungen für den Wassersport“, die insbesondere zur Steigerung der Sicherheit beitragen sollen.
Sowohl das Antragsformular, als auch die „Regelungen für den Wassersport“ finden Sie unter www.sgwiking.de/wir über uns/downloads. Füllen Sie bitte das Antragsformular aus und schicken es an Enable JavaScript to view protected content..
Gerne kann der Antrag auch im Bootshaus abgeben werden. Sobald der Vorstand über den Antrag beschieden hat, erhalten Sie eine Rückmeldung.

05.01.2018 Kindeswohl

Trainer und Betreuer für Kindeswohl sensibilisiert

Es war für Viele zunächst sicher nur eine Randnotiz, dass unser Verein anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung die Absage an Gewalt in jedweder Form, und damit ausdrücklich das Kindeswohl, in der Satzung verankert hat. Für einen Verein, der mehr als 450 Kinder und Jugendliche betreut, ist dies nicht nur ein wichtiges Zeichen nach Innen und Außen, sondern unterstreicht, dass die Förderung im sportlichen Bereich bei der Wiking auch als Einflussnahme auf die soziale Entwicklung der Jugend verstanden wird. Transportiert werden sollen die dem Sport verbundenen Werte, wie z.B. Fairness, Zielstrebigkeit oder die Einordnung in die Gruppe.

Weil Trainer/Übungsleiter und Betreuer dabei oft wichtige Bezugspersonen werden und ein besonderes Verhältnis des Vertrauens zu den betreuten Sportlerinnen und Sportlern entsteht, galt es, sich mit möglichen Verletzungen dieses Vertrauens und mit Hinweisen auf eine Gefährdung des Kindeswohls auch außerhalb unserer eigenen Angebote auseinander zu setzen.

Mit Unterstützung der Hessische Sportjugend wurden dazu im Bootshaus zwei eigenständige Fortbildungen durchgeführt, die von 34(!) Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Abteilungen sehr gut angenommen wurden. Dass mit Herrn Thomas Geiß ein ausgewiesener Praktiker den Lehrgang leitete, belebte und erleichterte die Diskussionen. Aktuell dazu in der Presse veröffentlichte Übergriffe aus der Region unterstrichen, wie akut die aufmerksame Beoachtung, und wie wichtig dann eine abgestimmter Umgang mit Grenzverletzungen ist. Zum Abschluss wurde ein Verhaltenskodex zum Kindeswohl unterzeichnet und dazu ergänzende Verhaltensregeln festgehalten, die nicht zuletzt auch dem eigenen Schutz dienen werden.

Kurz vor Weihnachten erhielten alle Lehrgangsteilnehmer dann ihre Teilnahmebescheinigungen. Wie verabredet wurden in einem wertschätzenden Begleitschreiben auch Ansprechpartner im Verein benannt, die als Kindeswohlbeauftragte Ratgeber sein wollen. Vielen Dank an Pia Schickedanz und Andre´ Fenchel, für die Übernahme dieser anspruchsvollen Aufgabe!

02.10.2017 Verschönerungen

Drei neue Pflanzsäulen, gleich mit herbstlicher Blumenpracht, verschönern den Eingangsbereich zum Sport- und Gesundheitszentrum. Gleichzeitig soll den Pflanzen, durch die Höhe der Säulen, das Schicksal ihrer Vorgänger erspart werden. Diese wurden Opfer der hungrigen Hasen, die in der Uferböschung ein Labyrinth von Gängen als Unterschlupf angelegt und sich zu einer Plage entwickelt haben.

Die Reinigung der vielen bunten Glasplatten, die sonst auf unsere Terrasse ein Dach bilden, bot kurzzeitig die Möglichkeit, die Holzrahmen unserer nicht weniger kunstvollen Bleiverglasung zu sanieren. Djalal und sein Team hat diese Möglichkeit genutzt. Wir sagen Danke!

14.08.2017 Fortbildungsinitiativen

Unstrittig, und deshalb eines der erklärten Ziele innerhalb unserer Sportgemeinschaft ist, dass nur durch ständige Aus- und Weiterbildung der Trainer, Übungsleiter und der Führungskräfte die Zufriedenheit der Mitglieder gewährleistet werden kann und damit der Verein zukunftsfähig bleibt.

Beispielhaft berichtet nachfolgend Tobias Pohlmann aus unserem Sport- und Gesundheitszentrum von einem viersemestrigen Studiengang, der in dieser Form nur in den USA angeboten wird und ihn gerade erst für zwei Wochen nach Seattle geführt hat. Tobias möchte durch diese Fortbildung zu einem Spezialisten für menschliche Biomechanik werden und studiert ein revolutionäres Trainingssystem – Functional Patterns. Was verbirgt sich dahinter?

„Functional Patterns ist ein Trainingssystem, das unser evolutionäres Erbe, also das, zu was wir uns als Menschen entwickelt haben, respektiert. Das bedeutet, die Schwerpunkte des Trainings sind die Perfektionierung unserer grundlegendsten alltäglichen Bewegungsmuster: des Stehens, Gehens, Laufens und Werfens. Einige zehntausend Jahre lang haben wir diese recht regelmäßig praktiziert.

Im Training konzentriert man sich zunächst auf die Korrektur der Schäden, die durch unser modernes Umfeld verursacht werden, denn wir leben in einem künstlich geschaffenen und bewegungsarmen Umfeld nicht mehr „artgerecht“.

Danach werden die richtigen Bewegungsmuster im Bewegungsapparat eingeübt. Vorbilder sind dabei einige der größten Athleten der Welt, die nicht nur erfolgreich, sondern in ihrer Karriere auch verletzungsfrei geblieben sind. Ihre Leistung wird analysiert und dann in Bewegungen zerlegt, die sich speziell auf die Optimierung unserer menschlichen Bewegungs- und Funktionsweise konzentrieren.

Dazu betont man die körpereigenen Fähigkeit zur Dekompression der Wirbelsäule gegen die Schwerkraft und stellt die richtige Rotationsfähigkeit in die Bewegungsmuster wieder her. Damit zielt Functional Patterns nicht nur auf eine Verringerung von wiederkehrenden Verletzungen sondern hat als Ziel die Verbesserung der Bewegungseffizienz durch mehr Mobilität und Ausdauer.“

Lesen Sie bald mehr, auf den Seite unseres Sport- und Gesundheitszentrums