Neuer Doppelvierer ist eingetroffen!

08.05.2019 Erfolgreicher Start in die Saison 2019

Auf den Regatten in Mannheim, Frankfurt-Nied, Offenbach und München waren unsere Aktiven am Start um auszuloten, wo man zu Beginn der Saison steht. In der Summe legten Wikinger/innen dabei bereits 45(!) Mal am Siegersteg an.

Auftakt war im Mühlauhafen in Mannheim. Sowohl auf der Lang-, als auch auf der Kurzstrecke überzeugten unsere Jungen und Mädchen in den Mixed-Doppelvierern 12/13 (Roslyn/ Ben/ Linus/ Aleksandra) und 13/14 Jahren (Julius/ Lennard/ Sophie/ Tasmia), jeweils gesteuert von David. Hier erscheint die Qualifikation für den Bundeswettbewerb greifbar nahe, wie das folgende Wochenende bei der Undine nachhaltig unterstrich, denn zu den Siegen im Doppelvierer kamen solche in den Kleinbooten dazu, oft mit großem Vorsprung. Wachgerüttelt wurde nur der Jungen-Doppelvierer 14 (Jonas/ Lucian/ Paul/ Niklas/ Stm.Lukas), der, nach Siegen in Mannheim, erstmals eine knappe Niederlage am zweiten Tag in Offenbach hinnehmen musste und daraus sicher die nötigen Schlüsse ziehen wird. Im Jungen-Doppelzweier sahen Linus und Florian in Mannheim gegen den letztjährigen Bundessieger schon sehr gut aus und errangen vor allen übrigen Booten zweite Plätze. In Offenbach waren sie dann aber nicht zu schlagen und untermauerten ihren Anspruch auf einen Platz im Hessischen Aufgebot für den Bundeswettbewerb. Darum kämpft im Leichtgewichts-Jungen-Einer auch Lukas, der insbesondere auf der Langstrecke als großer Kämpfer auffiel.Bislang ungeschlagen: Unser Mixed-Doppelvierer 14 Jahre

Wollen 2019 im Doppelzweier zum Bundeswettbewerb: Linus und Florian

Überraschend gut ist dem Jahrgang 2004 der Übergang in die Junior-Klasse gelungen. Leonhard katapultierte sich mit 5 Siegen auf zwei Regatten direkt in die Leistungsklasse I im Leichtgewichts- Junior-Einer 15/16 und auch Francesca war sowohl in Mannheim, als auch in Offenbach bei den Juniorinnen mehrfach siegreich. Zusammen mit Freunden/Freundinnen aus Bürgel, von Hellas und Undine konnten erste Erfolge in der Zusammenarbeit durch Renngemeinschaftsboote errungen werden. Linda, Francesca, Alexander, Taosif und Zafir harmonieren gut mit Barbara (Hellas) / Hector (Undine) und Emily (Bürgel). Das lässt für die Zukunft hoffen.Auf den ersten Sieg in Mannheim folgten vier weitere in Offenbach: Katapultstart in die Juniorklasse von Leonhard!

Erwartungsgemäß ein großer Schritt ist für Leo, Leander und Linus der Wechsel von der Juniorklasse B in die Klasse A der 17/18 jährigen. Schon in Mannheim traf man auf regionale Renngemeinschaften im ungesteuerten Vierer, in München dann sogar auf DRV Auswahlboote und Nationalmannschaften vieler europäischer Staaten. In Renngemeinschaft mit dem Frankfurter Ruderclub war man da ohne echte Chance aber um viele Erfahrungen reicher. Gewillt und motiviert war die Gruppe in der Nachbesprechung mit dem Trainer dennoch und wird weiter an sich arbeiten. Die nächsten Starts auf der Regatta in Heidelberg werden wohl auch im angestammten Skullboot erfolgen. Wiktor wäre der erfahrene vierte Mann. Neues Ziel könnte, neben den Hessischen Meisterschaften, die Deutschen Sprintmeisterschaften sein, auf denen Anfang Oktober nur Vereinsmannschaften startberechtigt sind.

Von der Langstreckenregatta in Frankfurt-Nied vermelden unsere Masters drei Siege in Gig-Doppelvierern mit Steuermann. Erwin war mit seinen langjährigen Ruderkameraden der Hellas in der Altersklasse G (Durchschnittsalter 65 Jahre) siegreich, Monika sowohl im reinen Frauen- als auch im Mixed-Vierer D (Durchschnittsalter 50 Jahre) in Renngemeinschaften nicht zu schlagen.

Saisonstart mehr als gelungen!Wie im Vorjahr! Mit 23 Siegen erfolgreichster Verein auf der Regatta der Undine in Offenbach.

29.04.2019 Standortbestimmung in Mannheim

Er war der erste Containerhafen Deutschlands im Binnenland und viele Jahre der Treffpunkt der internationalen Spitzenmannschaften der Männer und Frauen – der Mühlauhafen in Mannheim. Da er nicht ganz 2000m lang war, sprach man in Rudererkreisen auch von der „Mannheimer Meile“ und eine der Besonderheiten war, dass auf den parallel zum Hafenbecken verlaufenden Bahngleisen ein Güterzug mitfuhr, von dem aus man die Rennen mitverfolgen konnte. Ihre Anziehungskraft verdankte die Regatta allerdings wohl den besonderen Beziehungen des Vorsitzenden des örtlichen Regattavereins in die Länder des Ostblocks, insbesondere nach Russland, zu deren Mannschaften man früh im Regattajahr den Vergleich suchte. Ich erinnere mich an großartige Starts unserer Aktiven Erwin Haas, Manfred Reissmann, Günther Bührer, Jürgen Dönges, Michael Schadock und den „Koch Sisters“ auf den sechs Startbahnen und stehendem Wasser.

Wenn diese Ära auch sicherlich beendet ist, so hat der Hafen in Mannheim sich als erste regionale Standortbestimmung der Saison im Junioren/innen Bereich etabliert. In diesem Jahr haben 84 Vereine und Renngemeinschaften 1251 Boote gemeldet, darunter überwiegend ambitionierte Mannschaften aus dem Saarland, Baden Württemberg, Bayern und Hessen – dem sogenannten „Süd-Team“. Mit dabei natürlich wieder unser ruderischer Nachwuchs in 29 Rennen zwischen Samstag 27.4. um 9.33 Uhr – der erste Start des Mix-Vierers 12/13 Jahre – bis Sonntag, den 28.4. um 16.57 Uhr, unserem letzten Rennen, dem Junior-Einer A.

Besondere Aufschlüsse für die Saison erwartet man sich am Samstag von der Langstrecke über 3000m für die U15 – der Jungen und Mädchen. Drei Vierer – darunter erstmals zwei Mix-Boote (besetzt mit zwei Jungen und zwei Mädchen), ein Doppelzweier und ein Einer haben sich, zuletzt in einem Trainingslager in den Osterferien, gezielt vorbereitet. Nach der Normalstrecke am Sonntag über 1000m wird man wissen, woher die Hauptkonkurrenten aus Hessen kommen, wenn es vier Wochen später in Kassel um die Qualifikation für den Bundeswettbewerb geht.

Bei den Juniorinnen und Junioren U17 und U19 hat Trainer Türsan über den Winter die Zusammenarbeit mit Vereinen in der näheren Umgebung gesucht und einige Renngemeinschaften gebildet. Partner sind der Frankfurter Ruderclub (im Vierer o.Stm. und im Doppelzweier U19), die Offenbacher RG Undine (im Doppelvierer mit Stm. U17) und der RV Hellas (im Leichtgewichts-Juniorinnen Doppelzweier U17). Leicht werden es diese Renngemeinschaften nicht haben, dürfen sie doch nur in der Leistungsklasse I starten und werden hier auf überregional gebildete Auswahlmannschaften treffen. Die Richtigkeit dieser Zusammenarbeit wird das Ergebnis aber nicht in Frage stellen.

Alle schauen mit großem Interesse nach Mannheim – wir bei der Wiking auch. Viel Erfolg unserer großen Nachwuchstruppe!

Die gemeinsame Nacht im Bootshaus war früh zu Ende. 7.00 Uhr Wecken / 7.15 Uhr Laufen bringt den Kreislauf in Schwung

Vor den täglich zwei Trainingseinheiten auf dem Wasser: Gesund frückstücken!

26.04.2019 "Ihr macht hier verdammt viel richtig!"

Impressionen vom Ostertrainingslager

Dass im Trainigslager der Ruderabteilung ausgiebig gerudert wird, das dürfte wohl klar sein. Zwei Trainingseinheiten täglich auf dem Wasser standen an, getrennt nach Junioren/Juniorinnen und Jungen/Mädchen. An der Rudertechnik wurde gefeilt, Lang- und Normalstrecke gefahren, Starts und Wenden geübt. Da verbrachte Trainer Türsan bis zu acht Stunden täglich im Motorboot, zumal auch die ersten Ruderkurse für die aus den Schulbesuchen gewonnen Talente parallel stattfanden. Lena und Michael unterstützen nach Kräften... [mehr]

19.03.2019 Auch die Masters können "Ergo" - Leistungssport

Die geballte Faust symbolisiert den Erfolg !

Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Starnberg vertrat Frank Kürzel die Farben der Wiking. Es ging darum, möglichst viele Meter innerhalb von 30 Minuten auf dem Ergometer zu rudern. Exakt 8.251 Meter standen nach einer halben Stunde auf dem Display, und damit fiel der Sieg in der Altersklasse der Männer 55 - 59 Jahre doch recht deutlich aus. Mehr alss 200m betrug der Vorsprung auf den Zweitplatzierten von der Stuttgarter RG.

Herzlichen Glückwunsch an Frank und die Zusage, sich demnächst einen der neuen Einteiler abholen zu können, die wir natürlich nicht nur in "Kindergrößen" vorrätig haben.

Aber auch in der "alten Version" hat er eine mehr als gute Figur gemacht!

28.11.2018 Vom Erfolg überrollt - Rückblick auf eine außergewöhnliche Rudersaison

Man beobachtet es beim Training, man spricht darüber – nicht nur im eigenen Bootshaus -, man sieht es und liest es in der Presse oder unter Rudern/Leistungssport auf unserer Homepage www.sgwiking.de: In den letzten drei Jahren ist unser rudersportliches Angebot eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.

Nur wer die Zeit der IGOR, der „Interessengemeinschaft Offenbacher Rudervereine“, miterlebt hat, kennt Regattabeteiligung der Wiking mit einer so großen Anzahl von Aktiven, Meldungen, Siegen oder gar Meisterschaften. Damals allerdings stellen Hellas, Offenbacher Ruderverein und Wiking unter dem Namen IGOR gemeinsam Mannschaften zusammen und waren damit in der Breite und Spitze für einige Jahre ungewöhnlich erfolgreich und zeigten, was durch lokale Kooperation möglich wäre. Ermutigend, wenn es immer mal wieder kleine Ansätze in diese Richtung gibt, wie etwa der Start von Lene Junker vom WSV Bürgel in unserem Mädchen Doppelvierer 14 Jahre oder das vereinsübergreifende Training in Großbooten während der Wintermonate.

Über die Ursachen dieser positiven Entwicklung wurde auch schon oft berichtet. Man braucht eine klare Strategie und Persönlichkeiten, die diese mit Leben füllen können. Trainer Demir Türsan ist in dieser Hinsicht ein Erfolgsgarant.

3400 Schülerinnen und Schüler an sechs Offenbacher Schulen sind in den letzten drei Jahren mittels unserer Ergometer im regulären Sportunterricht motiviert worden, die Ruderbewegung zu erlernen und sich gar auf einen kleinen Wettkampf einzulassen, um sich für einen fiktiven „Klassenachter“ zu qualifizieren. Gehört man zum schnellsten Klassenachter seines Jahrgangs, dann misst man sich beim Offenbacher-Schüler-Ergo-Cup mit den Teams der anderen Schulen, was das Interesse noch steigern kann.

Bei diesen immens aufwendigen Aktionen erkennt man mit geschultem Auge natürlich talentierte Jungen und Mädchen und versucht, Sie zu einem Ruderkurs zu gewinnen. Einige Kursteilnehmer finden nach fünf unverbindlichen Übungsfahrten auf dem Wasser dann den Weg in den Verein oder in die Ruder AGs (Arbeitsgemeinschaften), die an der Schiller- und Leibnizschule angeboten werden.

So sitzen in den Booten, die sich in diesem Jahr über Siege beim Landesentscheid der Jungen und Mädchen (U15) für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben, genau die Schülerinnen und Schüler, die auf diesem Weg in unsere Trainingsgruppe gefunden haben. Da uns in der Altersgruppe U15 die Stärkung der Gemeinschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühls sehr wichtig ist, gilt im Falle der Abwägung immer „Großboot vor Kleinboot“. Tatsächlich gelang es auf dem Landesentscheid, sowohl über die Langstrecke, als auch über die Normalstrecke, 17 Jungen und Mädchen sich in den schnellsten Booten Hessens für den Bundeswettbewerb in München zu qualifizieren. Dass dort unser Mädchen-Doppelvierer 14 Jahre (Nadira Friedrich / Lene Junker / Francesca Hartmann / Linda Doerner / Stm. David Untermann), sowohl der Jungen- ( Ben Majer / Jonas Pirker / Linus Klein / Paul Kriegelsteiner / Stm. Lennard Gläser ) als auch der Mädchen-Doppelvierer 13 Jahre (Roslyn Walshe / Florentine Schnurrenberger / Aleksandra Choroszucha / Tasmia Talukder / Stm Julius Klein), und der Leichtgewichts Jungen Doppelzweier (Lukas Riester /Florian Müller) alle unter die TOP 10 ruderten, war mehr als ein nur zufriedenstellendes Ergebnis und ganz sicher auch ein Erlebnis.

Nicht ganz so glatt lief die Hauptsaison der Junioren B (U 17), denn Krankheiten und Verletzungen warfen die Gruppe immer wieder zurück und machte zuletzt sogar den geplanten Start auf der Deutschen Jugendmeisterschaft im Junior-Vierer m. Stm. ( Leo Walshe / Leander Spalek / Linus Schneider / Zafir Dolicanin / Stm Linus Klein) unmöglich. Die Ergebnisse von Mannheim, und insbesondere Heidelberg, waren vielversprechend, die Starts auf den Prüfungsregatten in München zeigten aber auch klar, dass es ein reines Vereinsboot gegen die zusammengesetzten Renngemeinschaften sehr schwer hat. So erlebte nur Victor Zdunowski das Flair einer Jugendmeisterschaft und schlug sich in Köln im Einer mehr als achtbar, war es doch seine erste Saison in der Altersklasse A 17/18 Jahre. Sein Zuverlässigkeit und sein Einsatz im Training sind die Grundlage für die stetigen Fortschritte, was nicht zuletzt auch der 4. Platz auf den „Hessischen“ in Eschwege dokumentierte.

Dass die Rückschläge unsere Junioren nicht davon abhielten, den Höhepunkt in der zweiten Saisonhälfte konsequent anzugehen, zeigte sich schon auf den Herbstregatten. „Volle Konzentration auf den Doppelvierer“ lautete die Devise von Trainer Türsan, und auf den Punkt vorbereitet gewann man die Hessenmeisterschaft in einem bravourösen Rennen. Ende gut - Alles gut!

Dass nach dem Siegen beim Landesentscheid unsere Großboote wieder zu den Favoriten in Eschwege gezählt werden mussten, das war eigentlich klar. So richtete sich das Augenmerk auf die zusätzlich gemeldeten Kleinboote. Eine wahre Medaillenflut sollte es geben:

Souverän Gold gab es für Nadira und Roslyn in den Mädchen-Einer 14 und 13 Jahre. Lennard Gläser gewann den Jungen-Einer 12 und die Silbermedaille gab es für Ben Majer (Jungen-Einer 13) und Leonhard Galczinski (Leichtgewichts-Einer 14).

Auch in den Doppelzweiern führte kaum ein Weg an der Wiking vorbei. Gold für die Paarungen Pirker/Ludwig , Gläser/ J. Klein , Hartmann/Junker und Müller / L. Klein, Bronze für das Duo Schurrenberger/Choroszucha. Was für ein Tag: Erfolgreichster Verein über die Normalstrecke auf den Hessenmeisterschaften – das feierte man auch mit vielen mitgereisten Eltern, für deren Unterstützung über die ganze Saison sich der gesamte Verein bedankt.

Mit diesem Rückenwind begann, pünktlich nach den Herbstferien, das Wintertraining. Weitere Talente gilt es näher an die Spitze heranzuführen. Niklas Kriegelsteiner, Linus Ludwig, Lucian Keilmann, Nils Domnik, Ann-Sophie Klein, Sopie Jaskulki, Bruno Schiera und Andere, sind auf einem guten Weg.

Aber in den Turnhallen, auf den Ergometern, beim Kraft- oder Lauftraining und natürlich bei passender Witterung auch auf dem Wasser, wird noch viel Schweiß vergossen werden, bis man im Frühjahr die Frage beantworten kann, wie gut man über den Winter gekommen ist.

Über den Bereich Mastersrudern, die Wanderfahrt, das Schülerrudern mit der Aktion Jugend trainiert für Olympia und überweitere Erlebnisse, berichten wir in eigenen Artikeln.