Acht Siege in Bamberg

Gute Stimmung auf der Regatta in Bamberg! Kein Wunder, denn jeder der sieben gestarteten Aktiven kam mindestens mit einem Sieg nach Hause. Der erstmals erfolgreiche Doppelvierer mit Nicola, Leander, Leo, Wiktor und Steuerfrau Roslyn war zudem noch im Doppelzweier und in Einern nicht zu schlagen. Zafir fuhr seine ersten Rennen im Jungen-Einer 14 und überraschte gleich mit dem Sieg an beiden Tagen. Auch Ben feierte einen gelungenen Einstand und entschied den Jungen-Einer der 11-jährigen für sich. Die Integration der durch die Werbeaktion an Schulen gewonnen Nachwuchskräfte in die Trainingsgruppe ist gelungen.

Heidelberg war eine Reise wert

So sieht das aus, wenn die Wiking-Crew rund um den Bootswagen ihr Lager aufgeschlagen hat. In Heidelberg hatte insbesondere Roslyn Grund zur Freude und ergänzte ihre Medaillensammlung um zwei Exemplare. Der Junior-Doppelvierer zeigte aufsteigende Form und näherte sich dem Boot aus Breisach bis auf 5 Zehntel Sekunden. In Mannheim waren es noch 8 Sekunden! Auch Nicola kam zu einem deutlichen Sieg im Junior-Einer BI.

Der Knoten platzt in Offenbach

Die Trauben auf der Regatta Mannheim hingen erwartungsgemäß hoch, und so war man auf die zweite Standortbestimmung "vor der Haustür" sehr gespannt. Und was für ein positives Ergebnis brachte die Regatta der Rudergesellschaft Undine!

Keiner der gestarteten Aktiven blieb ohne Sieg und oft hingen sogar 2 Radadelchen um den Hals. In der örtlichen Presse war deshalb zurecht zu lesen: "Die SG Wiking trumpfte im Nachwuchsbereich groß auf". Leo Walshe, Leander Spalek und Wiktor Zdunowski gewannen die Junior-B-Einer (15/16 Jahre) und in wechselnden Besetzungen auch im Doppelzweier. Leider musste der Doppelvierer erneut abgemeldet werden, denn Linus Schneider laborierte an einer Verletzung und Nicola Egic startete im Team des Hessischen Rudervebandes auf der Juniorenregatta in München. Es gab nicht nur bei den Nachwuchskräften strahlende Gesichter. In Offenbach steht natürlich die ganze Familie an der Regattastrecke - vornehmlich auf der Carl-Ulrich-Brücke - feuert an und ist zurecht stolz auf die Kinder.

Besonders stolz war Familie Walshe auf Tochter Roslyn. Erstmals startete sie auf einer Regatta im Einer und war an beiden Regattatagen im Mädchen-Einer der 12-jährigen nicht zu schlagen. Da konnte sich natürlich auch der "Trainer" beruhigt zurücklehnen: Das Wintertraining zahlt sich aus!

Erster Regattaeinsatz 2017 in Mannheim

"Hauptsache gut aussehen" war das Motto, und die neuen Einteiler waren dabei der Hingucker! Sportlich langte es noch nicht zu einem Sieg, doch die Ansätze waren vielversprechend. Ein "bärenstarkes Rennen" fuhren Roslyn und Nadira über die Langstrecke, und Trainer Demir Türsan war mit der Bronzemedaille sehr zufrieden. Da Linus erkrankt war wurden zu Gunsten des Doppelvierers am Samstag die Einerrennen abgemeldet, um dann festzustellen, dass man die Ausleger für den Vierer in Offenbach vergessen hatte. Das kommt in Zukunft bestimmt nicht mehr vor - ein nicht unwichtiger Lernprozess!Immerhin qualifizierte sich Nicola im Einer für den gesetzten Lauf am Sonntag. Hier war dann allerdings sein aktueller Trainingsrückstand unübersehbar.

Sonntags war die Regatta "vom Winde verweht" und die Startbahn bestimmte häufig das Resultat mit. Dennoch gab es im Doppelzweier und im Doppelvierer für die Junioren gute zweite Plätze, angesichts der erfahrungsgemäß starken Konkurrenz und der 6 Startbahnen in Mannheim durchaus positiv zu bewerten. Schon am 6./7.Mai stehen die Regatten in München und Offenbach auf dem Plan.

Gut vorbereitet in die Saison 2017

Nadira (vorne) und Roslyn machen nicht nur in den neuen Einteilern sondern auch im Doppelzweier eine gute Figur. Der erste Start auf der Regatta in Mannheim steht unmittelbar bevor!

Nachwuchsarbeit trägt Früchte und gibt Anstoß zur Zusammenarbeit in Offenbach

Im Januar dieses Jahres hat die Jugend der SG Wiking das Training mit ihrem neuen Trainer Demir Türsan aufgenommen.
Gemeinsam mit Benjamin Hinz wurde die kleine aber motivierte Gruppe der Wikinger, im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, auf die Saison 2016 vorbereitet. Schwerpunkte waren zunächst Rudertechnik und Kraftaufbau, da es hier doch signifikanten Nachholbedarf gab.
David Nax, Wiktor Zdunowski, Tobi Kunz, Leander Spalek, Linus Schneider und Leo Walshe, bildeten den Stamm der jungen Rennmannschaft.
Den ersten Start im Einer auf einer Regatta, verdiente sich Wiktor Zdunowski durch seine Leistungen im Training. Bei der Undine-Regatta startete Wiktor an beiden Tagen in der Leichtgewichts-Klasse der 15/16-jährigen Junioren und hielt mit stark verbesserter Technik, aber noch mit etwas wenig „PS“, mit kämpferischer Leistungen Anschluss an das Feld. Sein Potential war deutlich erkennbar.
Dies zeigte er dann bei der Regatta in Kassel, bei der er im Einer zweimal, und mit Tobi Kautz im Junior-Doppelzweier, ein weiteres Mal siegen konnte. Der Jungen-Doppelzweier der 14-jährigen Kinder, mit Leander Spalek und Linus Schneider, belegte über die Langstrecke von 3000m einen dritten und über die 1000m-Strecke einen vierten Platz. Hier ging es um den hessischen Landesentscheid und es galt sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren. Die Medaillen hingen schon aus diesem Grunde recht hoch, war doch die gesamte hessische Spitze im Kinderbereich am Start. Von daher stellte das Resultat ein sehr achtbares Ergebnis dar.

Sieger in Schierstein: Leo Walshe
Gut trainiert und motiviert, reiste die Wiking-Truppe dann am 4.-5.Juni auswärts nach Bamberg, um sich mit der süddeutschen Elite im Wettstreit zu messen. Für die beiden Kinder-Ruderer Leander und Leo hingen die Medaillen auch hier recht hoch, hatten die Bayern doch ihren Landesentscheid mit Qualifikation für den Bundeswettbewerb bei dieser Regatta. Aber unsere beiden Jung-Wikinger zeigten was sie bis dahin gelernt hatten und ließen den Bayern keine Chance. Lediglich einem Boot aus Hessen mussten sich unsere zwei im Jungen-Doppelzweier der 14-Jährigen, am Sonntag ganz knapp mit 3/10 Sekunden geschlagen geben, nachdem sie dieses Boot am Samstag bereits bezwungen hatten.
Leo startete auch im Leichtgewichts-Jungen-Einer der 14-Jährigen und erruderte sich mit einer starken, kämpferischen Leistung einen 1. und 2. Platz. Und das, obwohl er bereits vorher im Doppelzweier alles aus sich herausholen musste.
Die Junioren Wiktor, David und Tobi waren nicht weniger erfolgreich. David und Wiktor erruderten sich Samstags noch einen 2. Platz im Leichtgewichts-Junior Doppelzweier. Sonntag holten sie sich mit einer hochklassigen Willensleistung und 1/10 Sekunde Vorsprung den Sieg.
Mit seinem Schwergewichtspartner Tobi, holte sich David noch einen 3. und 2. Platz im Doppelzweier der 15/16-Jährigen.
Vor den Ferien ging unsere Trainingsmannschaft dann nochmal in Bürgel an die Startnachen. Hier ließen Leander und Leo im Jungen-Doppelzweier ihren Gegnern an beiden Tagen keine Chance und holten sich die Medaillen am Siegersteg ab. Leo errang im Einer dazu an beiden Tagen jeweils einen zweiten Platz. Ebenfalls im Einer und Doppelzweier startete Wiktor, mit seinem Doppelzweierpartner und Neuzugang Nikola Egic, der eine Woche zuvor aus Serbien kommend an unseren Verein kam und sofort in die Trainingsgruppe eingebunden wurde. Wunder konnte man in der Kürze der Vorbereitungszeit da nicht erwarten.
Die erste Regatta nach den Ferien war in Wiesbaden-Schierstein.
Hier gingen neben den erfahreneren Recken, mit Nadira-Victoria Friedrich und Aleksandra Choroszucha, auch erstmals ganz junge Wikingerinnen an den Start, die aus den Ergometer-Sichtungen im März und April dieses Jahres, für unseren Sport gewonnen werden konnten.
Gemeinsam im Doppelzweier der 11-/12-jährigen Mädchen belegten sie an beiden Tagen einen sehr guten 2. Platz, wobei am Sonntag eine deutliche Steigerung zum Vortag zu sehen war.
Nadira hatte auch den Mut im Einer an den Start zu gehen, was mit zwei 2. Plätzen belohnt wurde.

Sieger in Schierstein: Leander Spalek
Mit den positiven Erfahrungen sollte es nun leichter fallen das Winterhalbjahr zu überstehen.
Leander Spalek schaffte es im Einer am Samstag zu siegen, und Sonntag gelang dies Leo.
Im Doppelzweier mit Linus und Leander gab es an beiden Tagen sehr starke Konkurrenz, weshalb es leider nur zu zwei 4. Plätzen reichte.
Der Junioren-Doppelzweier mit Wiktor und Nikola hatte ebenfalls sehr starke Gegner, schaffte es aber trotzdem an beiden Tagen den zweiten Platz zu erkämpfen. Dabei waren Fortschritte schon deutlich erkennbar. Am Sonntag konnte Nikola dann im Einer seinen ersten Sieg für die Wiking holen und strahlte nicht nur am Siegersteg.
Bei den hessischen Meisterschaften in Eschwege gingen Nikola im Junior-Einer, Wiktor im Leichtgewichts-Junior-Einer und Leander mit Leo im Jungen Doppelzweier an den Start. Zielvorgabe für die Einer war das Erreichen der jeweiligen A-Finale, da in den Einern 16 bzw. 18 Boote gemeldet hatten. Nikola schaffte den Einzug durch einen starken Endspurt, der ihn, noch 250m vor dem Ziel an 4. Position liegend, an seinen Gegnern vorbei nach vorne katapultierte und die drittschnellste Zeit aller Vorläufe bescherte. Ein Platz auf dem „Treppchen“ schien also möglich. Wiktor schlug sich durchaus tapfer, doch die Gegner waren noch zu stark für den Einzug ins A-Finale. Durch seinen vierten Platz im Vorlauf, kam er aber noch ins B-Finale, wo er einen sehr guten 4. Platz und damit Platz 10 in der Gesamtwertung von 18 Booten belegen konnte. Für sein erstes Rennjahr und als jüngerer Jahrgang bei den 15/16-jährigen Junioren, ein sehr gutes Ergebnis.

Für eine große Überraschung sorgte Nicola Egic auf den Hessenmeisterschaften und wurde Vizemeister im Junior-Einer der 15/16-Jährigen
Nikola schaffte im A-Finale dann das Husarenstück, sich wiederum im Endspurt an den vor ihm liegenden Booten vorbei fast bis an die Spitze zu kämpfen. Am Ende fehlten nur 6/10 Sekunden zum ersten Platz. Ein glücklicher Vize-Hessenmeister stand dann anschließend auf dem Treppchen, nahm seine Silbermedaille entgegen, und präsentierte dabei die erstmals getragenen neuen Ruder-Einteiler.
Diese Platzierung brachte ihm eine Einladung des hessischen Landestrainers zum Achterprojekt des Hessischen Ruderverbandes ein, wo er am Wochenende nach den Meisterschaften bereits als Schlagmann zum Einsatz kam.
Auch auf Stadt-Ebene gibt es nun wieder ein Achterprojekt und gleichzeitig den Anstoß zur Wiederaufnahme der engeren, sportlichen Zusammenarbeit der Offenbacher Rudervereine.
Der "OffenbAchter" ging am Sonntag 16. Oktober das erste Mal aufs Wasser. Im Boot der ORG Undine saßen 6 Wikinger, 2 Aktive der Undine und ein ORVler. Das Boot wurde gemeinsam von den Initiatoren Demir Türsan (Wiking) und Max Fay (Undine) trainiert.
Dies soll nun jeden Sonntag wiederholt werden.

Das Projekt "OffenbAchter" startete am 16.Oktober erfolgsversprechendNeben dem sportlichen gibt es auch einen gesellschaftlichen Hintergrund, der in diesem Boot steckt. Die Ruderer haben zum überwiegenden Teil Eltern mit Migrationshintergrund und stammen aus der Türkei, Irland, Finnland, Polen, Marokko, Tschechien und Serbien. Nun sitzen sie, im wahrsten Sinne des Wortes, „Alle in einem Boot".
Es wird spannend sein zu beobachten, was aus diesem Projekt noch alles entstehen kann.

  • Sieger in Schierstein: Leo Walshe Sieger in Schierstein: Leo Walshe
  • Sieger in Schierstein: Leander Spalek Sieger in Schierstein: Leander Spalek
  • Für eine große Überraschung sorgte Nicola Egic auf den Hessenmeisterschaften und wurde Vizemeister im Junior-Einer der 15/16-Jährigen Für eine große Überraschung sorgte Nicola Egic auf den Hessenmeisterschaften und wurde Vizemeister im Junior-Einer der 15/16-Jährigen
  • Das Projekt "OffenbAchter" startete am 16.Oktober erfolgsversprechend Das Projekt "OffenbAchter" startete am 16.Oktober erfolgsversprechend