Erste Regatta ist gleich die Deutsche Meisterschaft

Nachdem in der bisherigen Saison alle Nachwuchsregatten abgesagt wurden, freuen sich die Ruderer und Ruderinnen in Deutschland darüber, dass es gelungen ist, vom 24. – 27. Juni auf dem Baldeneysee in Essen die Deutschen Meisterschaften für die Altersklassen U17/U19 und U23 durchführen zu können.

Rund um die Corona-Pandemie wird für Aktive, Betreuer, und sogar Zuschauer, ein extrem großer aber verantwortungsbewusster Aufwand betrieben. Ohne eine persönliche Akkreditierung gibt es keinen Zutritt zum Regattagelände!

Anhaltspunkte bezüglich des Leistungsstandes der einzelnen Ruderinnen und Ruderer lieferten bislang nur Trainingsmaßnahmen des Hessischen und Deutschen Ruderverbandes, an denen allerdings nur Kadersportler teilnehmen konnten. Nur ihnen war auch in Zeiten des Lockdowns Training im Vierer oder Achter möglich. Dabei hat die Zusammenarbeit der Leistungssport treibenden Vereine in Hessen eine neue Dimension angenommen und manche Vereinsmannschaft findet sich bei Meldeschluss aufgesplittet in unterschiedlichen Renngemeinschaften wieder.

Für die Sportgemeinschaft Wiking werden in der Altersklasse U23 der Doppelzweier mit Leander Spalek und Leo Walshe, sowie im Leichtgewichts-Einer Viktor Zdunowski starten. Alle drei gehörten in der letzten Saison noch zu den Junioren und drosselten ihren Trainingsaufwand in den letzten Wochen ob der Abiturprüfungen. Ziel von Trainer Demir Türsan bleibt, sich mit dem Ergebnis für Großbootbildungen zu empfehlen.

In der Klasse U19 vertreten Alexander Zessel – Schwergewicht – und Leonhard Galczinsky – Leichtgewicht – jeweils im Einer die Wiking. Letzterer wird sich allerdings auch auf den Leichtgewichts-Junior-Achter konzentrieren, der sich in Süddeutschland als Renngemeinschaft München/ Aschaffenburg /Offenbach / Frankfurt zusammengefunden hat. Ähnlich wird es Lukas Riester gehen, der Ersatzmann in diesem Achter ist, und, da er noch der Altersklasse U17 angehört, hier den Leichtgewichts-Einer fahren wird. Entsprechende Erfahrungen hat er dazu schon auf dem Bundeswettbewerb in München 2019 gemacht.

Roslyn Walshe und Tasmia Talukder- sie steuert - gehören zum Team des Hessischen Ruderverbandes im Juniorinnen-Achter U17. Bei Trainingsmaßnahmen in München, und zuletzt Frankfurt, haben sich die Teammitglieder aus Hanau/Offenbach/Frankfurt und Weilburg herauskristallisiert. Ersatzfrau Aleksandra Chroszucha geht mit Julie Dickel im ungesteuerten Zweier an den Start. Julie erlebt dabei ihren ersten Regattastart überhaupt gleich auf einer Meisterschaft – ganz klar eine Corona-Sondersituation.

Wir wünschen unserem Team viel Erfolg!